Kanu DM
Wagner-Augustin, Goldschmidt und Wylenzek glänzen

Katrin Wagner-Augustin und Arnd Goldschmidt im Kajak sowie Tomasz Wylenzek im Canadier haben sich bei der deutschen Meisterschaft im Kanurennsport die Einzeltitel über 1 000 Meter gesichert.

Katrin Wagner-Augustin, Arnd Goldschmidt und Tomasz Wylenzek haben sich bei den 85. deutschen Kanurennsport-Meisterschaften auf dem Beetzsee in Brandenburg die Einzeltitel über 1 000 Meter ergattert. Die dreimalige Olympiasiegerin Wagner-Augustin (Potsdam) behauptete sich im Kajak vor Friederike Leue (Magdeburg) und Margret Neher (Göttingen).

Arnd Goldschmidt, ebenfalls im Kajak, kam vor seinem Bruder Björn (beide Karlsruhe) und Philipp Flößel (Dresden) ins Ziel.

Wylenzek siegt in Abwesenheit von Andreas Dittmer

Olympiasieger Wylenzek (Essen) setzte sich in Abwesenheit von Andreas Dittmer im Canadier vor Stefan Holtz (Karlsruhe) und Erik Leue (Magdeburg) durch.

Im Zweierkajak wurden unterdessen die Weltmeister Ronald Rauhe/Tim Wieskötter (Potsdam) ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen souverän vor Rupert Wagner/Norman Zahm (Essen) sowie Norman Bröckl/Uwe Heidler (Berlin).

Katrin Wagner-Augustin holte hingegen im Zweikajak mit Caroline Kratochwil (Potsdam) ihren zweiten Titel des tages. Das Duo verwies Carolin Leonhardt/Silke Hörmann (Mannheim/Karlsruhe) und Gesine Ruge/Maria Schuck (Leipzig) auf die Plätze zwei und drei.

Im Zweier-Canadier war Tomasz Wylenzek mit dem Bochumer Stephan Breuing nicht zu schlagen. Auf Platz zwei landeten die Potsdamer Florian Heinrich/Ronald Verch, Peter Waitschies/Erik Rebstock aus Neubrandenburg mussten sich mit Platz drei begnügen.

NRW zweimal vor Baden-Württemberg

Die Viererkajak-Renngemeinschaft Nordrhein-Westfalen hatte zuvor über 500 und 1 000 Meter gesiegt. Die Boote mit Schlagmann Lutz Altepost (Essen) setzten sich jeweils vor der RG Baden-Württemberg durch. Bei den Damen lag über 500 Meter die RG Baden-Württemberg mit Schlagfrau Carolin Leonhardt (Mannheim) vorn.

In den anderen Vierer-Wettbewerben waren weniger als fünf Boote aus drei Vereinen am Start, so dass laut Reglement keine DM-Titel vergeben werden konnten. Einige der Stars verzichteten unmittelbar nach der WM auf eine Teilnahme oder gehen nur in ausgewählten Klassen an den Start.

© SID

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