Kanu EM
Zweier-Canadier holen nächstes EM-Gold

Die deutschen Kanuten haben bei den Europameisterschaften in Bihac die zweite Goldmedaille gewonnen. In den Teamwettbewerben sicherten sich die Zweier-Canadier den Titel vor der Slowakei.

Bei den Europameisterschaften in Bihac (Bosnien und Herzegowina) haben die deutschen Kanuten die zweite Goldmedaille gewonnen. Einen Tag nach dem Triumph von Max Hoff im Einerkajak holten die Zweier-Canadier in den Teamwettbewerben den Titel. Ulrich Andree/Patrick Driesch (Düsseldorf), Maik Schmitz/Nils Knippling (Siegburg) und Tobias Trzoska/Martin Ulrich (Oberkassel/Siegburg) waren im Langstrecken-Rennen auf der Una 6,11 Sekunden schneller als die Slowaken.

Im Einerkajak (Hoff, Stephan Stiefenhöfer/beide Köln, Achim Overbeck/Braunschweig), Canadier (Normen Weber/Brühl, Julian Rohn/Celle, Dominik Pesch/Brühl) sowie im Damen-Einerkajak (Sabine Füsser/Siegburg, Alke Overbeck/Braunschweig, Manuela Stöberl/Rosenheim) gab es jeweils Silber für den Deutschen Kanu-Verband (DKV).

Weltcup-Sieg für Gille/Tomasz

Unterdessen starteten die Canadier-Olympiasieger Christian Gille/Tomasz Wylenzek und der Damen-Viererkajak beim gleichzeitig stattfindenden Weltcup in Szeged mit Siegen in die Saison. Der dreimalige Canadier-Olympiasieger Andreas Dittmer (Neubrandenburg) wurde dagegen über 1 000 Meter winzige 0,096 Sekunden hinter dem Ungarn Attila Vajda Zweiter, sicherte aber damit bereits das Ticket für die Heim-WM im August in Duisburg.

Auch den Zweierkajak-Vizeweltmeistern Andreas Ihle/Rupert Wagner (Magdeburg/Essen) genügte aufgrund der deutschen Nominierungsrichtlinien Rang zwei über den Kilometer mit 1,038 Sekunden Abstand auf die Gewinner Zoltan Kammerer/Gabor Kucsera (Ungarn) für den WM-Startplatz.

Gille/Wylenzek (Leipzig/Essen) behaupteten sich über 1000m mit 1,728 Sekunden Vorsprung auf die Ungarn György Kozmann/György Kolonics. Über die halbe Distanz war der Vierer mit Carolin Leonhardt (Mannheim), Conny Waßmuth (Magdeburg), Maren Knebel (Karlsruhe) und Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) rund eine halbe Sekunde schneller als die Gastgeberinnen.

© SID

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