Kanu Olympia
Birgit Fischer will noch einmal zu Olympia

Kanutin Birgit Fischer hat ihre siebte Olympia-Teilnahme trotz Rennpause noch nicht abgehakt. Allerdings befürchtet die inzwischen 45-Jährige beim Deutschen Kanu-Verband nicht mehr erwünscht zu sein.

Trotz einer Rennpause und Widerständen im eigenen Verband überlegt Rekord-Olympiasiegerin Birgit Fischer noch einmal ins olympische Dorf zu ziehen. Doch die inzwischen 45 Jahre alte Kanutin befürchtet, beim Deutschen Kanu-Verband (DKV) ein Jahr vor den Sommerspielen in Peking nicht mehr erwünscht zu sein. "Reizen würde es mich schon, noch einmal das Abenteuer zu starten", sagte Fischer im Interview mit der Tageszeitung Die Welt (Samstag-Ausgabe) am Rand der Heim-WM in Duisburg. Wegen der Verpflichtungen in ihrer Firma sei sie allerdings "total zerrissen".

Zu denken gibt Fischer jedoch, dass sie von dem vorgezogenen Meldetermin, um weiterhin im Dopingkontrollsystem der Nationalen Anti-Doping-Agentur geführt zu werden, nur zufällig erfuhr. "In den Vorjahren lag der Meldetermin im Oktober. Dieses Jahr ist er vorgezogen worden, doch von offizieller Seite habe ich keine Informationen erhalten." Freunde hätten sie informiert, so dass sie Mitte Juli noch rechtzeitig die Anmeldung einreichen konnte. "So wäre man mich beinahe auf elegante Weise losgeworden", sagt Fischer.

Die Brandenburgerin will sich Ende August oder Anfang September entscheiden, ob sie sich wie bereits vor den Sommerspielen in Athen noch einmal innerhalb eines Jahres in Form bringt.

© SID

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