Kanu Olympia
Deutsche Kanuten in Topform

Beim Olympia-Test der Kanuten in Peking erreichten die deutschen Athleten drei Siege und drei weitere Podestplätze. "So stelle ich mir das Abschneiden bei Olympia vor", meinte Trainer Reiner Kießler.

Beim Olympia-Test auf der Kanustrecke in Peking haben die deutschen Athleten ihre Ausnahmestellung mit drei Siegen und drei weiteren Plätzen auf dem Treppchen erneut untermauert. Canadier Andreas Dittmer (Neubrandenburg), der Zweierkajak Ronald Rauhe/Tim Wieskötter (Potsdam) und der Frauen-Viererkajak sorgten jeweils über 500 Meter für die ersten Plätze der nicht in allen zwölf Disziplinen angetretenen Flotte. Alle sechs im Finale gestarteten Boote des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) standen auf dem Podest.

"So stelle ich mir das Abschneiden bei Olympia vor", meinte Reiner Kießler zufrieden. Der Cheftrainer hat zudem noch ein paar Trümpfe in der Hinterhand. Die Doppel-Weltmeister Fanny Fischer/Nicole Reinhardt (Potsdam/Lampertheim) konnten zum Beispiel nach souveränem Vorlauferfolg im Endlauf nicht antreten, weil Reinhardt über Halsschmerzen klagte. "Auch das ist so eine Lehre, bei Klimaanlagen und den Transfers müssen die Sportler hier noch mehr aufpassen", sagte Kießler und scherzte: "Bei der Olympia-Einkleidung werden wir auch Schals mitnehmen."

Vorfreude auf das nächste Jahr

Der dreimalige Olympiasieger Dittmer freute sich über den klaren Sieg und meinte: "Hier werde ich kommendes Jahr die letzten Rennen meiner Karriere bestreiten. Ich hoffe, sie werden mir in guter Erinnerung bleiben. Natürlich ist nochmal Gold das Ziel."

Über die 500m setzte er sich mit fast einer Sekunde Vorsprung auf den Russen Nikolai Lipkin durch. Auf der doppelten Distanz wurde er allerdings nur Dritter mit fast anderthalb Sekunden Abstand auf Maxim Opalew (Russland).

Im Flaggschiff waren Carolin Leonhardt (Mannheim), Conny Waßmuth (Magdeburg), Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) und Maren Knebel (Karlsruhe) 0,118 Sekunden schneller als die Ungarinnen. Auch die Weltmeister Rauhe/Wieskötter kamen nur mit knappem Vorsprung ins Ziel. Andreas Ihle/Rupert Wagner (Magdeburg/Essen) wurden über 1000m Zweite, Wagner-Augustin (500m) belegte Rang drei.

© SID

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