Kanu Weltcup
Deutsche Kanuten feiern Erfolge in Augsburg

Beim Weltcup-Heimspiel in Augsburg haben die deutschen Kanuten insgesamt drei Siege eingefahren und damit eine überraschend erfolgreiche Generalprobe für die WM in Brasilien abgeliefert.

Die deutschen Slalom-Kanuten haben beim Weltcup-Event in Augsburg drei Siege eingefahren und damit viel Selbstvertrauen für die im September anstehende WM in Brasilien gewonnen. In den Einerkajak-Rennen der Männer und Frauen gelangen sogar Doppelsiege. Die Kölnerin Jennifer Bongardt verwies im Abschluss-Wettbewerb des Weltcups auf der Olympiastrecke von 1972 ihre Teamkollegin Jasmin Schornberg (Hamm) auf Rang zwei. Die Leipzigerin Mandy Planert, die zuvor den Weltcup in Prag gewonnen hatte, komplettierte als Fünfte die überragende Leistung der deutschen Mannschaft.

Tags zuvor hatte bei den Männern Alexander Grimm (Augsburg) vor Erik Pfannmöller (Halle) triumphiert. Den Wettbewerb der Einer-Canadier entschied der Magdeburger Nico Bettge zu seinen Gunsten. "Ich war Bester in der Qualifikation und im Halbfinale. Aber dann als Letzter ins Finale zu starten, war unglaublich aufregend. Ich bin total erleichtert, dass es für den Sieg gereicht hat", meinte Bettge, der sich durch den Sieg auch den Gewinn des Gesamtweltcups sicherte. Im Kajak gewannen in Jasmin Schornberg und Fabian Dörfler (Augsburg) auch deutsche Fahrer die Gesamtwertung.

"Gutes Gefühl für den Höhepunkt des Jahres"

"Das letzte große Rennen vor der WM habe ich gewonnen. Das gibt mir ein gutes Gefühl für den Höhepunkt des Jahres, denn ich weiß jetzt, dass ich jederzeit auf das Siegerpodest fahren kann", schilderte die EM-Neunte Jennifer Bongardt ihre Gefühle.

Der Augsburger Alexander Grimm feierte auf seiner Heimstrecke im Einerkajak den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere mit 1,24 Sekunden Vorsprung vor Erik Pfannmöller. Dessen Bruder, der Olympia-Dritte Stefan Pfannmöller (Halle), kassierte im Canadier-Halbfinale vier Strafsekunden und fand sich, statt wie erhofft auf dem Siegerpodest, nur auf Platz 18 wieder.

Im Zweiercanadier landeten die nach dem Halbfinale noch auf Podestkurs liegenden Marcus Becker/Stefan Henze (Halle/Saale) mit 13,78 Sekunden Rückstand auf die Sieger Hochschoner/Hochschoner (Slowakei) auf Platz sechs.

© SID

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