Kanu Weltcup
Erfolgreicher Weltcup-Auftakt für deutsche Kanuten

Die deutschen Kanuten konnten beim Auftakt der Weltcup-Saison in Posen insgesamt sechs Erfolge landen. Unter anderem siegte Canadier-Olympiasieger Andreas Dittmer nach dem 500-m-Rennen auch über 1000m.

Die deutschen Rennkanuten sind erfolgreich in die Weltcup-Saison gestartet. Beim Weltcup-Auftakt in Posen hat der dreimalige Canadier-Olympiasieger Andreas Dittmer (Neubrandenburg) nach den 500-m-Rennen auch über 1000m gewonnen. Für eine Überraschung sorgte der Zweierkajak mit Andreas Ihle und Rupert Wagner (Magdeburg/Essen) auf dem Maltasee. Das Duo hatte ebenfalls über 500m und 1000m gewonnen. Insgesamt gab es auf diesen beiden Distanzen zum Saisoneinstand sechs deutsche Erfolge. Für die EM Anfang Juli und die WM Mitte August scheint wieder reiche Beute in Aussicht.

Das WM-Aus traf Vizeweltmeisterin Nadine Opgen-Rhein (Essen), die über 1000m das Finale verpasste und den geforderten Leistungsnachweis nach ihrem Ellenbogenbruch im Januar klar verfehlte.

Keine Rückkehr von Birgit Fischer zu erwarten

"Es war ein ordentlicher Start in die Saison. Es gab eine Reihe erfreulicher Dinge, aber wir haben auch die Schwachpunkte erkannt", resümierte Reiner Kießler. Der Chefbundestrainer wird am Montag in Leipzig gemeinsam mit Verbandspräsident Olaf Heukrodt und Sportdirektor Jens Kahl den "Friedensgipfel" mit Birgit Fischer führen. Mit einer Rückkehr der deutschen Rekord-Olympiasiegerin in dieser Saison rechnet er nicht: "Das ist eigentlich abgehakt."

Zu den Enttäuschungen in Polen zählte der Herren-Viererkajak, der über 1000m trotz der Abwesenheit einiger Topnationen wie Ungarn nicht einmal den Endlauf erreichte. Kießler: "Da werden wir umbesetzen." Neben dem 34-jährigen Dittmer ("Der 500-m-Sieg hat mich selbst überrascht") und Ihle/Wagner gewannen über 500m noch der Zweierkajak mit Judith Hörmann und Gesine Ruge (Karlsruhe/Leipzig) sowie der Damen-Viererkajak.

Einerkajak-Spezialist Lutz Altepost (Essen) wurde Zweiter. Rang drei belegten die Zweier-Canadier Stefan Holtz/Robert Nuck (Karlsruhe/Leipzig). Auf der langen Strecke paddelten der Damen-Viererkajak und Holtz/Nuck dann jeweils auf Rang drei.

Leistungstest entscheidet über nationale Qualifikation

Beim bevorstehenden Lehrgang in Kienbaum müssen die dreimalige Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin, Olympiasiegerin Carolin Leonhardt und der Olympiazweite Björn Bach am Mittwoch noch einen Leistungstest bestehen, um nach ihrem punktuellen Fehlen bei der nationalen Qualifikation in die WM-Mannschaft zu gelangen.

Das komplette Team soll beim Heim-Weltcup in Duisburg vom 26. bis 28. Mai um die WM-Startplätze fahren. Dann sind auch die diesmal noch geschonten Stars wie Christian Gille, Tomasz Wylenzek, Ronald Rauhe oder Tim Wieskötter wieder dabei.

© SID

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