Kanu Weltcup
Sieben Vorlaufsiege für deutsche Kanuten

Beim Kanu-Weltcup in Duisburg sind die deutschen Athleten mit sieben Vorlaufsiegen gestartet. Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin zog direkt in die Endläufe ein.

Mit dem doppelten Triumph von Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin und sieben Vorlaufsiegen sind die deutschen Kanuten gewohnt stark in den Heimweltcup in Duisburg gestartet. Getrübt wurde die Freude über den guten Auftakt etwas durch die Verletzung von Zweiercanadier-Olympiasieger Christian Gille (Leipzig), der wegen einer Rückenwirbelblockade zumindest an diesem Wochenende nicht mehr starten wird. Der für Olympia qualifizierte Gille hatte aus dem gleichen Grund schon auf die Europameisterschaften verzichtet.

Die Potsdamerin Wagner-Augustin gewann ihre Rennen über 500 und 1000m souverän und zog ohne den Umweg Halbfinale in die Endläufe der letzten deutschen Olympia-Qualifikation am Wochenende ein. Mit einem überzeugenden Vorlauf-Triumph über 1000m antwortete das Viererkajak-Flaggschiff des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) auf die Kritik der vergangenen Tage.

Das Weltmeisterboot mit Lutz Altepost, Torsten Eckbrett (beide Potsdam), Norman Bröckl (Berlin) und Björn Goldschmidt (Karlsruhe) hatte in der Vorwoche beim 500-m-Weltcup in Szeged nach mäßiger Leistung nur Platz drei belegt und qualifizierte sich in Duisburg auf der doppelten Distanz mit der besten Zeit aller Teilnehmer für den Endlauf.

Die Magdeburger Nachwuchs-Fahrerin Frederike Leue war in ihrem 1 000-m-Rennen die Beste. Für weitere deutsche Triumphe sorgten die Zweierkajaks Fanny Fischer/Nicole Reinhardt (Potsdam/Lampertheim), Ronald Rauhe/Tim Wieskötter (Potsdam/jeweils 500m) und Marcus Groß/Norman Zahm (Berlin/Essen/1000m).

Einen kleinen Pluspunkt im Kampf um die Peking-Qualifikation im Einerkajak sammelte der Berliner Torsten Lubisch, der als Zweiter in seinem Lauf zwei Sekunden schneller war als Sprint-Weltmeister Jonas Ems (Essen), der in einem anderen Vorlauf Dritter wurde.

Taktische Rennen fuhr der bereits für Peking qualifizierte Canadier-Olympiasieger Andreas Dittmer (Neubrandenburg) als Dritter. Nach den Rennen in Duisburg werden die Tickets für Peking vergeben.

© SID

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