Kanu Weltcup
Zweier-Canadier und Vierer-Flaggschiff siegreich

Beim Kanu-Weltcup im ungarischen Szeged haben die beiden Olympiasieger Christian Gille und Tomasz Wylenzek im Zweier-Canadier gewonnen.

Zum Auftakt der Finalrennen beim Kanu-Weltcup in Szeged konnten die Olympiasieger Christian Gille (Leipzig) und Tomasz Wylenzek (Essen) im Zweier-Canadier sowie das Vierer-Flaggschiff der Olympiasiegerinnen ihre Rennen für sich entscheiden.

Insgesamt erfüllten in Ungarn gleich acht deutsche Asse die Nominierungskriterien für die Olympischen Spiele, darunter neben Gille/Wylenzek auch der dreimalige Canadier-Olympiasieger Andreas Dittmer (Neubrandenburg), der Zweiter wurde.

Gille/Wylenzek dominierten über die 1 000-m-Distanz vor zwei ungarischen Booten und entschieden auch das interne Duell mit den am Ende abgeschlagenen Neubrandenburgern Stefan Holtz/Thomas Lück klar zu ihren Gunsten. Der Viererkajak der Frauen siegte auf der olympischen 500-m-Strecke vor Ungarn und einer zweiten deutschen Auswahl. Aus dem Siegerboot erfüllten die beiden Olympiasiegerinnen Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) und Carolin Leonhardt (Mannheim) ebenfalls die Olympia-Norm, weil sie mit dem Bonus einer aktuellen Vierer-Weltmeisterin antraten.

Das mit Spannung erwartete Duell der Generationen zwischen dem 36 Jahre alten Andreas Dittmer und dem 16 Jahre jüngeren Vizeeuropameister Stefan Brendel (Potsdam) entschied der Routinier überraschend klar zu seinen Gunsten. Dittmer schaffte nach verpatzter interner Qualifikation durch Platz zwei hinter dem Ungarn Attila Vajda die für einen Peking-Start geforderte Platzierung, während sich Brendel mit Platz sechs sieben Sekunden hinter seinem deutschen Rivalen begnügen musste. Brendel hat nun noch die Chance, sich am Samstag über die 500 m im Duell gegen Dittmer durchzusetzen.

Im Viererkajak der Männer mussten sich die Weltmeister Lutz Altepost (Potsdam), Noman Bröckl (Berlin) und Björn Goldschmidt (Karlsruhe) gemeinsam mit Neueinsteiger Torsten Eckbrett (Potsdam) zwar mit Platz drei hinter der Slowakei und China begnügen, blieben aber im für die Olympia-Qualifikation geforderten Zeitlimit.

© SID

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