Kaum Torchancen für Deutschland beim Testspiel
Podolski trifft gegen Slowenien

Die deutsche Fußball-Nationalelf hat das Testspiel in Slowenien gewonnen. Spielerisch lief beim Team von Bundestrainer Jürgen Klinsmann aber nicht viel zusammen.

HB BERLIN. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist im Testspiel gegen Slowenien in Celje zum erhofften Erfolg gekommen. Spielerisch konnte die Mannschaft von Bundestrainer Jürgen Klinsmann beim 1:0 (1:0)-Arbeitssieg allerdings nicht überzeugen. Den einzigen Treffer in dieser zerfahrenen Partie erzielte Lukas Podolski (27.) von Zweitligist 1. FC Köln.

In einer zerfahrenen Begegnung vor 9000 Zuschauern in der «Petrol Arena» konnten sich das deutsche Team kaum Torchancen herausarbeiten. Der erste Schuss aufs slowenische Gehäuse resultierte aus einem von Michael Ballack getretenen Freistoß. Der Ball flog aber weit am Tor vorbei (20.). Die einzig zwingende Chance vor der Pause nutzte Podolski freilich mit einem Abstaubertor zum überraschenden 1:0. Zuvor war Oliver Neuville nach Doppelpass mit Ballack am slowenischen Schlussmann Samir Handanovic gescheitert.

Taktisch hatte Bundestrainer Klinsmann eine offensive 4-3-3-Aufstellung gewählt, was aber zunächst nicht den gewünschten Erfolg brachte. Die drei Stürmer Podolski, Miroslav Klose und Neuville wurden selten einmal in Szene gesetzt und bekamen kaum verwertbare Anspiele.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen dann vor allem die Slowenen die Initiative. Erst rettete Oliver Kahn in höchster Not gegen Sebastjan Cimirotic (46.). Pech hatten die Gastgeber nur eine Minute später bei einem Lattentreffer. Der eingewechselte Aleksandar Rodic traf mit einem Kopfball nur das Aluminium. Die junge deutsche Abwehrreihe offenbarte in dieser Phase deutliche Probleme. Ein Treffer in der 68. Minute wurde wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. Auch Fabijan Cibot brachte den Ball nicht im Tor unter. Der Mittelfeldspieler kam aus acht Metern frei zum Kopfball. Doch Bastian Schweinsteiger rettete für den bereits geschlagenen Kahn auf der Linie (78.).

Die deutsche Mannschaft kam weiter nur gelegentlich in den slowenischen Strafraum. Die diversen Wechsel lähmten zusätzlich den Spielfluss. Torhüter Handanovic war nur bei einem Ballack-Schuss (50.) richtig gefordert. In den Schlussminuten war die Klinsmann-Elf nur noch bemüht, die knappe Führung über die Zeit zu bringen.

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