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Kein Edelmetall für Arndt im Zeitfahren

Judith Arndt musste die erste Chance auf eine WM-Medaille bei den Titelkämpfen in Madrid passieren lassen. Die Leipzigerin landete beim Sieg von Karin Thürig (Schweiz) auf dem undankbaren vierten Platz.

Der Traum von einer Medaille hat sich für Judith Arndt zum Auftakt der Straßenrad-WM in Madrid nicht erfüllt. Die Leipzigerin musste im Zeitfahren mit Rang vier vorlieb nehmen. Arndt war auf dem 22km langen Stadtkurs 56,68 Sekunden langsamer als die Schweizerin Karin Thürig, die ihren Titel erfolgreich verteidigte. Zweite wurde die Spanierin Joane Somarriba, der 5,8 Sekunden auf die Bestzeit fehlten. Auf Platz drei kam Kristin Armstrong aus den USA (39,27 Sekunden zurück).

"Platz vier ist immer ein bisschen bitter. Allerdings lief meine Vorbereitung auf die WM auch nicht optimal", erklärte Arndt, die wegen einer Virus-Grippe in den vergangenen 14 Tagen kein Rennen bestreiten konnte: "Dass ich trotzdem noch vorne mitgefahren bin, macht mich optimistisch für das Straßenrennen am Samstag", so die Titelverteidigerin und Olympia-Zweite in dieser Disziplin.

Dagegen konnten sich die deutschen U23-Junioren im Kampf gegen die Uhr nicht unter den Top-15 platzieren. Beim Sieg des Russen Michail Ignatijew (47:24,28 Minuten) fuhren Paul Martens (Berlin) und Toni Martin (Erfurt) auf die Ränge 17 und 28. Martens hatte einen Rückstand von 2:19,47 Minuten, Martin von 2:50,49 Minuten auf die Siegerzeit.

Chancenlos waren auch die beiden anderen deutschen Starterinnen. "U23"-Europameisterin Madeleine Sandig (Frankfurt/Main) blieb als 18. 2:16,01 Minuten hinter der Zeit von Thürig zurück. Trixi Worrack (Dissen) kam unter den insgesamt 39 Starterinnen mit 5:15,95 Minuten Rückstand gar nur auf den 36. Rang.

"Madeleine ist mit ihrer Leistung im Rahmen dessen geblieben, was wir von ihr erwartet haben", sagte Bundestrainer Jochen Dornbusch. Bei Trixi Worrack soll indes ein schleifender Bremsklotz zu der unerwartet schwachen Leistung geführt haben.

Die männliche Elite mit den deutschen Startern Michael Rich (Emmendingen) und Sebastian Lang (Erfurt/beide Gerolsteiner) geht am Donnerstag ab 13.00 Uhr in den Kampf gegen die Uhr (44km). Nicht am Start ist der zweimalige Weltmeister Jan Ullrich (Rostock/T-Mobile), der die Saison bereits beendet hat.

© SID

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