Keine Sponsorengeschenke mehr im Zielbereich
Tour-Leitung verbannt „Grüne Hände"

Nach der spektakulären Verletzungszene des Norwegers Thor Hushovd am Ende der ersten Etappe haben die Organisatoren der Tour de France schnell reagiert und die überdimensionalen "Grünen Hände" im Zielbereich verboten.

Die Organisatoren der Tour de France haben auf die spektakuläre Verletzungszene des Norwegers Thor Hushovd am Ende der ersten Etappe schnell reagiert und ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Die aus Hartpappe bestehenden überdimensionalen "Grünen Hände" sind ab sofort auf den letzten 2000 Meter von Sprintetappen verboten. Das Wettbüro PMU, Tour-Sponsor für das Grüne Trikot, wird die Hände künftig nicht mehr im Zielbereich verteilen.

Hushovd war im Finale entlang der Zuschauerbande bei hohem Tempo am rechten Arm von der Papp-Attrappe getroffen worden und hatte dabei eine stark blutende Schnittwunde erlitten. Sie musste mit vier Stichen genäht werden, der Armmuskel blieb aber unverletzt. Der Prologsieger vom Team Credit Agricole wird in den nächsten Tagen zwar durch die Prellung gehandicapt sein, kann aber weiterfahren. Die Zielbereiche sollen nach dem Vorfall generell besser überwacht werden, da auch Weltmeister Tom Boonen im Sonntag-Finale unangenehmen Zuschauerkontakt hatte. Bei Tempo 60 prallte der Belgier mit der rechten Schulter gegen die Kamera eines Fans, der sich weit über die Absperrung hinausgelehnt hatte. "Das tat schon sehr weh. Ich musste die Schulter anschließend mit Eis kühlen", sagte Boonen, der durch den leichtsinnigen Fan in Straßburg um seine Siegchance gebracht wurde.

© SID

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