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Kiefer im Achtelfinale - jetzt wartet Federer

Nicolas Kiefer hat als einziger Deutscher das Achtelfinale der US Open in New York erreicht. Der Hannoveraner setzte sich in der vergangenen Nacht mit 6:4, 6:7 (5:7), 6:4, 6:1 gegen Arnaud Clement (Frankreich) durch.

Nicolas Kiefer hält das deutsche Fähnchen bei den 125. US Open der Tennisprofis in New York tapfer hoch. Der Daviscupspieler aus Hannover feierte in der der dritten Runde des vierten und letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres in der vergangenen Nacht einen 6:4, 6:7 (5:7), 6:4, 6:1-Erfolg gegen den Franzosen Arnaud Clement. Im Achtelfinale wartet nun allerdings kein Geringerer als Top-Favorit Roger Federer. Der Weltranglistenerste aus der Schweiz zog durch ein souveränes 6:3, 7:6 (8:6), 6:2 gegen den Belgier Olivier Rochus in die Runde der letzten 16 ein und blieb damit im Turnierverlauf weiter ohne Satzverlust.

"Roger mag mein Spiel nicht"

Beinahe trotzig fordert "Kiwi" den Champion heraus: "Mein Ziel muss sein, ihn zu schlagen. Die letzten beiden Spiele waren sehr eng. Ich muss versuchen, noch aggressiver zu sein und ihm mein Spiel aufzudrängen." Mit 6:3 führt Federer im direkten Vergleich gegen Kiefer, die letzten fünf Aufeinandertreffen hat der Schweizer gewonnen.

Doch Kiefer glaubt wieder an seine Stärke: "In Wimbledon hatte ich eine Chance, in Cincinnati zuletzt war es ganz eng", sagt der Niedersachse: "Roger mag mein Spiel nicht." Federer hat auch tatsächlich Respekt vor dem Deutschen: "Er kann meinen Rhythmus brechen, er spielt aggressiv", meinte der Eidgenosse nach seinem Erfolg gegen den Belgier Olivier Rochus: "Ich muss mich sicher steigern. Ich bin selber gespannt, wie das rauskommt. Es könnte anders kommen, als wir alle denken."

Grönefeld im Doppel weiter

Im Damendoppel hat Anna-Lena Grönefeld (Nordhorn) an der Seite von Martina Navratilova das Achtelfinale erreicht. Die deutsch-amerikanische Kombination setzte sich 6:1, 6:0 gegen die US-Amerikanerinnen Asha Rolle/Neha Uberoi durch und spielt nun gegen die chinesischen Olympiasiegerinnen Ting Li und Tian Tian Sun.

Lars Burgsmüller (Mülheim) ist dagegen mit seinem russischen Partner Michael Juschni im Herren-Doppel als letzter deutscher Spieler ausgeschieden. Das Duo unterlag den US-Amerikanern Paul Goldstein/Jim Thomas im Achtelfinale 6:7 (8:10), 2:6.

© SID

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