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Kiefer kritisiert schlechte Vermarktung von Tennisturnieren

DÜSSELDORF. Tennisprofi Nicolas Kiefer hat angesichts des rückläufigen Interesses am Tennis in Deutschland die schlechte Vermarktung einiger Turniere bemängelt. „Wir haben fünf bedeutende Turniere in Deutschland: München, Stuttgart, Hamburg, Halle und den World Team Cup in Düsseldorf. Halle und Düsseldorf sind immer ausverkauft und werden in großen TV-Sendern übertragen. Da muss man mal die Frage stellen, warum schaffen es die beiden und warum schaffen es die anderen drei nicht?“, sagte Kiefer in einem Interview mit dem Handelsblatt.

Die Organisatoren der Turniere in Halle und in Düsseldorf, Gerry Weber und Horst Klosterkemper, wüssten, wie man Tennis vermarktet. „Deshalb sollten sich die deutschen Turnierdirektoren vielleicht alle mal zusammensetzen.“ Weber und Klosterkemper seien richtige Macher. „Ich will damit nicht sagen, dass die anderen Turnierdirektoren in Deutschland keine Macher sind, aber bei den einen klappt es, bei den anderen nicht. Woran es letztendlich liegt, weiß ich natürlich nicht. Aber man sieht doch, es ist machbar“, sagte Kiefer.

Die Probleme bei der Vermarktung hätten auch Auswirkungen für die Spieler. So merke man, dass sich die Sponsoren zurückhielten. „Die wollen uns doch im Fernsehen sehen“, sagte Kiefer. Er habe seit Anfang des Jahres zum Beispiel keinen Bekleidungsausrüster mehr. Er habe zwar verschiedene Angebote, warte aber noch auf das richtige.

Das vollständige Interview mit Nicolas Kiefer lesen Sie morgen im Handelsblatt.

Grischa Brower-Rabinowitsch
Grischa Brower-Rabinowitsch
Handelsblatt / Ressortleiter Unternehmen & Märkte
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