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Kiefer mit glattem Auftaktsieg, Federer mit Mühe

Nicolas Kiefer ist beim Masters-Turnier in Cincinnati in die zweite Runde eingezogen. In seinem Auftaktmatch besiegte der Daviscupspieler Nicolas Lapentti in zwei Sätzen. Kiefer trifft nun auf Roger Federer.

Locker und leicht ist Nicolas Kiefer beim ATP-Masters in Cincinnati in die zweite Runde eingezogen. In seinem Auftaktmatch gegen Nicolas Lapentti aus Ekuador behielt der deutsche Tennisprofi in zwei Sätzen mit 6:1 und 6:4 die Überhand. Auf Daviscupspieler Kiefer, der in der vergangenen Woche beim Masters-Turnier in Montreal im Achtelfinale an Altmeister Andre Agassi scheiterte, wartet in der nächsten Runde allerdings eine schwierige Aufgabe. Der 28-Jährige aus Hannover trifft auf den Weltranglistenersten Roger Federer.

Der Schweizer hatte in seinem Erstrunden-Match gegen den US-Amerikaner James Blake jedoch mehr Mühe als Kiefer gegen Lapentti. Im ersten Satz musste Federer in den Tie-Break, auch den zweiten Durchgang konnte der in Cincinnati an Nummer eins gesetzte Schweizer nur knapp mit 7:5 für sich entscheiden. "Es war das erwartet schwierige Auftaktmatch", äußerte sich Federer nach der Partie. "Ich war ein wenig enttäuscht, dass meine Returns nicht so gelungen sind, wie beispielsweise noch in Wimbledon. Mental und physisch bin ich fit, ich muss nur wieder das Gefühl für meinen Schläger bekommen", so der Schweizer, der nach seinem Grand-Slam-Sieg in Wimbledon Anfang Juli zum ersten Mal wieder auf dem Platz stand. In Montreal hatte der Weltranglistenerste wegen immer wiederkehrender Fußprobleme eine Zwangspause einlegen müssen.

Kiefer "relativ zufrieden"

Kiefer hat von bislang acht Spielen gegen Federer drei gewonnen, der letzte Sieg liegt allerdings schon drei Jahre zurück. "Gegen Lapentti war ich mit meinem Spiel relativ zufrieden. Ich weiß, dass das alles gegen Roger nicht reicht. Aber ich fühle mich nicht chancenlos, auch wenn die Favoritenrolle zu mehr als 50 Prozent auf Seiten des Schweizers liegt", meinte Kiefer vor seinem dritten Duell in diesem Jahr gegen den Branchenprimus. Beim letzten Aufeinandertreffen in Wimbledon ärgerte Kiefer Federer in der dritten Runde beim 2:6, 7:6 (7:5), 1:6, 5:7 aber immerhin 2:35 Stunden lang.

Der Eidgenosse ist seit seinem Sprung an die Spitze der Entry List im Februar 2004 nun 81 Wochen die Nummer eins und überholte damit den Australier Lleyton Hewitt (80 Wochen). Nur sechs Spieler standen seit 1973 länger an der Spitze als Federer. Rekordhalter ist Pete Sampras (USA) mit 286 Wochen.

© SID

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