Klassenerhalt vor Augen
DEB-Team überrollt Slowenien

Die DEB-Cracks haben sich im Relegationsspiel gegen Slowenien den Frust von der Seele geschossen. Gegen teilweise desolate Slowenen feierte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ein wahres Schützenfest.

HB INNSBRUCK.Der erste WM-Sieg unter Bundestrainer Greg Poss ist geschafft. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ist mit diesem Sieg dem Klassenerhalt ein großes Stück näher gerückt. Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes feierte mit 9:1 (3:0, 5:0, 1:1) gegen Aufsteiger Slowenien in der Relegationsrunde in Innsbruck den höchsten WM-Sieg seit 1992 (11:1 gegen Polen).

Um den Abstieg aus eigener Kraft zu vermeiden, benötigt das Poss-Team allerdings am Dienstag (12.15 Uhr) gegen Dänemark noch einen Punkt. Vor 500 Zuschauern in der Olympiahalle hatte der letztjährige WM-Neunte nur in der Anfangsphase Probleme mit den Slowenen, die überraschend Dänemark 4:3 besiegt hatten.

Torhüter Robert Müller verhinderte in der vierten Minute mit einer Glanzparade den Rückstand, dann trafen die Deutschen nach Belieben.US-Legionär Marcel Goc erlöste mit einem Unterzahltor (4.) die Verkrampfung in der Mannschaft.Danach trafen die DEB-Cracks nach Belieben: Daniel Kreutzer (11.), Jochen Hecht (20., 29.), Jan Benda (28.), Sebastian Furchner (28.), Tino Boos (31.), erneut Goc (34.) und Tomas Martinec (49.) schossen den höchsten WM-Sieg seit 1992 heraus, als die DEB-Auswahl in Bratislava Polen 11:1 vom Eis gefegt hatte.

Für den in die Kritik geratenen Bundestrainer Poss war es der vierte Sieg im 21. Spiel unter seiner Regie. Die Slowenen, die noch nie gegen Deutschland gewannen und durch Dejan Kontrec (50.) zu ihrem Ehrentreffer kamen, haben trotz der deutlichen Niederlage am Mittwoch (20.15 Uhr) gegen Gastgeber Österreich noch Chancen auf den Verbleib in der A-Gruppe.

"Diese zwei Punkte halten uns am Leben", sagte DEB-Generalsekretär Franz Reindl. Und Bundestrainer Poss erklärte: "Es ist schön zu gewinnen, aber wenn wir gegen die Dänen nicht punkten, war der Sieg heute umsonst." Zur scharfen Kritik an seiner Person, in die indirekt auch sein Vorgänger Hans Zach eingestimmt hatte, wollte sich der Amerikaner nicht äußern: "In erster Linie geht es nicht mich, sondern um die Mannschaft und darum, dass sie in der A-Gruppe bleibt."

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