Kröger mit Glück im Unglück
Mastbruch auf „Shosholoza“

dpa VALENCIA/HAMBURG. Die südafrikanische America's-Cup-Yacht „Shosholoza“ hat am Dienstag bei einem Trainingseinsatz vor Valencia ihren neuen Mast verloren. Dabei hatte der Hamburger Profisegler Tim Kröger Glück: Eine Viertelstunde, bevor der 33 Meter hohe Kohlefasermast bei mäßiger Windstärke von 16,7 Kilometern pro Stunde brach, war der 40-Jährige zur Überprüfung einiger Beschläge in der Mastspitze gewesen.

„Als der Mast brach, war ich gerade wieder unter Deck, um den Mastfuß zu kontrollieren und einige Fotos zu machen“, sagte Kröger. „Als ich die ersten krachenden Geräusche hörte, bin ich wie von der Tarantel gestochen ins Vorschiff, um nicht erschlagen zu werden. Ich bin froh, dass meine Knochen noch ganz sind und sich auch sonst niemand verletzt hat.“

Das Rigg ging nach dem Bruch über Bord und soll vom Meeresgrund geborgen werden. Experten wollen dann die Ursache des Mastbruches klären. Bei den Testregatten vor drei Wochen mussten die Südafrikaner mit einem vom Schweizer Alinghi-Team gekauften Mast auskommen.

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