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Langer beim Heimspiel weiter unter den Top Ten

Beim German Masters der Golfprofis in Pulheim liegt Bernhard Langer weiterhin glänzend im Rennen. Der Anhausener spielte am zweiten Tag eine 69er Runde und ist nun mit 136 Schlägen Achter.

Zur Halbzeit des 19. German Masters der Golfprofis in Pulheim hat Bernhard Langer weiter eine Spitzenplatzierung im Blick. Der Anhausener spielte am zweiten Tag auf dem Par-72-Kurs im Golf Club Gut Lärchenhof eine 69er-Runde und lag mit insgesamt 136 Schlägen auf dem geteilten achten Platz. "Ich habe das Gefühl, hier gewinnen zu können", sagte der 48-Jährige, der bereits 1989, 1991, 1997 und 2001 bei seinem mit drei Mill. Euro dotierten eigenen Turnier triumphiert hatte.

Gemeinsame Spitzenreiter im Kampf um die Siegprämie von 500. 000 Euro waren mit jeweils 133 Schlägen der Engländer Anthony Wall und der zweimalige US-Masterssieger Jose Maria Olazabal aus Spanien. Der 30 Jahre alte Wall, Sohn eines Londoner Taxifahrers, verpasste dabei mit einer Bogey-freien 62er-Runde den zwei Jahre alten Platzrekord des Schweden Fredrik Jacobson nur um zwei Schläge. Mit 134 Schlägen folgte Ryder-Cup-Spieler Paul Casey aus England auf Rang drei.

Neben Langer schafften von elf deutschen Profis nur der Hamburger Sven Strüver (138 Schläge) und der Ratinger Marcel Siem (141) die Qualifikation für die beiden Schlussrunden. Ausgeschieden sind mit 144 Schlägen auch Titelverteidiger Padraig Harrington aus Irland und der Schotte Colin Montgomerie, der Sieger von 1998.

Schwäche am 17. Loch

Der in den beiden vergangenen Jahren am Cut gescheiterte Langer beklagte wie schon nach seiner 67 zum Auftakt unnötige Schlagverluste. So traf er an seinem 17. Loch (Par 3) den Ball mit dem Eisen drei nicht voll und musste in den Bunker. Am Ende stand ein Bogey. Postwendend machte Langer an seinem Schlussloch mit einem Birdie nach einem tollen Schlag aufs Grün sein Malheur wieder wett.

"Ich bin sehr zufrieden, auch wenn es zwei oder drei Schläge besser hätte sein können", sagte der zweimalige Gewinner des US Masters. Aber so sei seine Entwicklung. "Vor 15 Jahren hätte ich noch nicht so viele Bogeys gemacht. Daher freue ich mich über die vielen Birdies und den Eagle an der 3. Dies zeigt mir, dass es für mich noch viel Gutes auf dem Platz gibt", erklärte der Schwabe, der wie gewohnt von einer Menschentraube begleitet wurde.

© SID

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