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Langer hält sich bei US Open über Wasser

Golf-Profi Bernhard Langer hat bei den prestigeträchtigen US Open in Pinehurst zum 10. Mal den Cut geschafft. Nach einer 71er-Runde am dritten Tag darf der Anhausener auch die beiden Schlussrunden bestreiten.

Aufatmen bei Bernhard Langer: Durch ein Birdie am letzten Loch hat Deutschlands Golf-Aushängeschild bei den 105. US Open in Pinehurst sein Mindestziel gerade noch erreicht. Nach einjähriger Abstinenz vom schwersten Turnier der Welt schaffte der Anhausener bei seinem 20. US-Open-Einsatz zum 10. Mal den Cut und die Qualifikation für die beiden Schlussrunden.

Mit 147 (74+73) Schlägen blieb der in Florida lebende Schwabe einen Schlag unter dem Cut (148). Bis zu seinem einzigen Birdie am Freitag auf dem Par-70-Kurs der Hotelanlage im Bundesstaat North Carolina hatte der zweimalige US-Masters-Sieger nach vier Bogeys bangen müssen. An 13 Löchern waren dem 47 Jahre alten Routinier Par-Runden gelungen. Am dritten Tag legte Langer eine solide 71er-Runde hin, womit er einige Plätze gutmachen dürfte.

Browne verteidigt Spitzenrang

Die 1,125 Mill. Dollar Siegprämie im Visier hat indes ein Führungs-Trio, zu dem auch Titelverteidiger Retief Goosen gehört. Der Südafrikaner hat nach einer Par-Runde am zweiten Tag wie die US-Kollegen Olin Browne und Jason Gore insgesamt 138 Schläge auf dem Konto. "Ich habe eine gute Chance, die US Open wieder zu gewinnen. Ich bin zuversichlich, obwohl ich heute nicht so gut gespielt habe, wie ich mir das vorgestellt hatte", sagte Goosen.

Browne benötigte am Freitag 71 Schläge, verteidigte aber die am Vortag eroberte Spitzenpostion auf dem "No. 2"-Course erfolgreich. Der 46-Jährige aus Hobe Sound in Florida hatte schon vor zwei Wochen für Aufsehen gesorgt, als er sich mit einer 59er-Runde im Woodmont Country Club in Rockville/Maryland für das zweite Major-Turnier des Jahres qualifiziert hatte.

Woods und Singh in Lauerstellung

Dem Spitzentrio auf den Fersen blieben die Topfavoriten Tiger Woods (USA) und Vijay Singh (Fidschi-Inseln). Mit zwei Schlägen Rückstand liegt Singh bei dem mit insgesamt 6,25 Mill. Dollar dotierten Turnier auf dem sechsten Rang noch aussichtsreich in Lauerstellung. Woods hat als 10. drei Schläge Rückstand, die Hoffnung auf seinen insgesamt 10. Major-Turniersieg aber längst nicht aufgegeben. "Der Kurs ist sehr schnell, und keiner meiner Konkurrenten ist weit weg", sagte der US-Open-Sieger von 2000 und 2002.

Nur fünf der 154 Spieler sind nach der zweiten Runde unter Par, wobei dem Schweden Peter Hedblom mit 66 Schläge die beste Tagesrunde gelang. Der Skandinavier belegt mit 143 Schlägen den 20. Platz.

Prominenz zur Halbzeit raus

Prominenteste Opfer der Halbzeit-Zäsur wurden die früheren British-Open-Sieger Todd Hamilton und Ben Curtis sowie die ehemaligen PGA-Champs Shaun Micheel und Rich Beem (alle USA). Auch der US-Ryders-Cup-Kapitän Tom Lehman und der ehemalige Weltranglistenerste David Duval (USA) blieben auf der Strecke.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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