Langer landet auf Rang 33
Campbell triumphiert bei US Open

Golfprofi Michael Campbell konnte nach seinem letzten Putt die Tränen der Freude nicht mehr zurückhalten. Er hatte es tatsächlich geschafft und hat den "Monsterkurs Pinehurst Nr. 2" gezähmt. Mit seinem Sieg bei der 105. Auflage der US Open, des bedeutendsten Golf-Turniers der Welt, versetzt der Neuseeländer eine ganze Nation in den Freudentaumel.

HB PINEHURST/NORTH CAROLINA. Als der 36-jährige Maori seinen letzten Putt auf dem höchst schwierigen Par-70-Platz in North Carolina nach 280 Schlägen versenkte, riss er seine Arme hoch und genoss den Triumph des ersten Major-Titels mit einem bewegenden Gefühlsausbruch.

"Unfassbar, unglaublich. Das ist alles, was ich sagen kann." Der Familienvater rang nach Worten. Tränen der Freude rannen über die Wangen, als er seine Emotionen mit seiner über das Gesicht geschobenen Golfmütze schamhaft zu verbergen suchte. "Ich habe so hart gearbeitet. Ich glaube aber, ich habe den Sieg verdient und meine Nation ist stolz auf mich", sagte Campbell nach dem nervenaufreibenden Zweikampf mit dem neunmaligen Major-Sieger Tiger Woods (282), der erst auf den letzten Löchern das Duell verlor.

Neuseelands Premierministerin Helen Clarke ließ am Montagmorgen sogar die wöchentliche Kabinettssitzung in Wellington verschieben, um den ersten Major-Sieg eines Maori und den zweiten nach Landsmann Bob Charles (British Open 1963) zu verfolgen. "Der Sieg ist einer der größten sportlichen Erfolge, und der Ehrenplatz für einen der größten Sporthelden ist zementiert", sagte Clarke. "Er hat Neuseeland, seine Gemeinde und seine Familie stolz gemacht."

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