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Langer verliert in Pulheim an Boden

Bei den German Masters in Pulheim hat der deutsche Golfprofi Bernhard Langer am dritten Tag einen herben Dämpfer einstecken müssen. Mit einer 71-er Runde fiel der Anhausener vom achten auf den 19. Rang zurück.

Am dritten Tag der German Masters in Pulheim ist der Turniersieg für Bernhard Langer in weite Ferne gerückt. Der Anhausener spielte eine 71er-Runde und fiel mit 207 Schlägen vom achten auf den geteilten 19. Platz ab.

Langer bleibt angriffslustig

"Ich hatte große Probleme auf den Grüns. Ich habe zu weit vom Ball weggestanden. Am Sonntag will ich aber noch einmal angreifen. Die Runde muss ich aber erst einmal verdauen", erklärte der 48-Jährige, der bereits 1989, 1991, 1997 und 2001 bei seinem eigenen mit drei Mill. Euro dotierten Turnier triumphiert hatte.

Die Führung vor der Schlussrunde am Sonntag hat unterdessen ein Quartett übernommen. Die beiden Engländer Nick Dougherty und Anthony Wall sowie der Schwede Henrik Stenson und der Südafrikaner Retief Goosen führen das Feld mit jeweils 201 Schlägen an und haben die besten Aussichten, sich die 500 000 Euro Siegprämie auf der Schlussrunde zu sichern.

Siem auf dem letzten Platz

Enttäuschend verlief der Tag hingegen für den Ratinger Marcel Siem und der Hamburger Sven Strüver. Der 25-jährige Siem fiel nach einer 75er-Runde mit 216 Schlägen auf den letzten Platz zurück, während Strüver eine 73 hinlegte und mit 211 Schlägen vom 17. und den geteilten 40. Rang abrutschte. "Ich kam auf den Grüns heute überhaupt nicht zurecht. Immerhin habe ich am Ende noch zwei Birdies gespielt. Das hat mein Ergebnis zumindest halbwegs gerettet", sagte Strüver.

Bernhard Langer erlaubte sich am 13. Loch sogar den Luxus, einen Doppel-Bogey zu spielen. "Da habe ich schon den Abschlag verhauen", begründete Langer, der am ersten Tag eine 67 und am Freitag eine 69 gespielt hatte und so in der erweiterten Spitzengruppe lag. Die beste Runde des Tages absolvierte Henrik Stenson. Mit 64 Schlägen schob er sich vom zehnten auf den geteilten ersten Rang nach vorne und hat am Sonntag alle Chancen auf den Sieg.

© SID

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