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Langer zurückgefallen - Mickelson allein vorne

Bernhard Langer ist nach der zweiten Runde der US-PGA-Championships, dem vierten und letzten Major-Turnier der Saison, auf den 23. Platz zurückgefallen. In Führung liegt zur Halbzeit Phil Mickelson (USA).

Zur Halbzeit der 87. US-PGA-Championships, dem vierten und letzten Major-Turnier der Saison in Springfield/New Jersey, hat der US-Amerikaner Phil Mickelson mit einer glänzenden 65-er Runde die alleinige Führungsposition erobert. Dagegen ist der Anhausener Bernhard Langer nach einem Einbruch auf den zweiten neun Löchern mit 142 Schlägen auf den geteilten 23. Rang zurückgefallen. Um einen Schlag am Cut gescheitert ist der von Schmerzen im Rücken und in der Hand geplagte Münchner Alex Cejka, der am Freitag eine 75 spielte und insgesamt 145 Schläge auf dem Konto hatte.

Drei Schläge Vorsprung für Mickelson

Phil Mickelson hat mit insgesamt 132 Schlägen drei Schläge Vorsprung vor Jerry Kelly. Gemeinsame Dritte mit jeweils 136 Schlägen sind deren US-Landsleute Rory Sabbatini und Davis Love III sowie der Engländer Lee Westwood. Einen weiteren Schlag dahinter folgt unter anderem Titelverteidger Vijay Singh von den Fidschis. Der favorisierte US-Superstar Tiger Woods musste lange um den Cut kämpfen, schaffte diesen aber mit einer 69 und insgesamt 144 Schlägen soeben noch.

Auf dem mit 6 759 Metern extrem langen Par-70-Kurs im Baltusrol Golf Club befand sich Bernhard Langer am Freitag zunächst auf dem besten Weg, bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitzureden. Mit zwei Birdies auf den ersten neun Löchern und tollen Schlägen schob sich der 47-Jährige hinter Mickelson in die Position des ersten Jägers, doch auf der schweren zweiten Hälfte mit den Löchern 1 bis neun riss mit zwei Bogeys und einem Doppel-Bogey an der acht der Faden. "Schade, ich war so gut unterwegs. Aber ich gebe nicht auf und kämpfe um eine gute Platzierung", sagte der zweimalige US-Masters-Champion.

Titelverteidiger Singh noch nicht aus dem Rennen

Besser lief es bei Phil Mickelson, der mit 132 Schlägen drei Schläge Vorsprung vor Landsmann Jerry Kelly hat. Als Sechster liegt Titelverteidiger Vijay Singh (Fidschis) mit 136 Schlägen noch in Lauerstellung. Allerdings dürften es die Rivalen schwer haben, den 35-jährigen Mickelson abzufangen. Der Linkshänder demonstrierte an den ersten beiden Tagen Golf vom Feinsten und begeisterte die US-Fans gleich serienweise.

Rückschläge wie den Doppel-Bogey an seinem zehnten Loch steckte er mühelos weg, spielte sieben Birdies und einen Eagle und meinte anschließend: "Auf diesem Platz macht jeder Fehler. Deshalb bin ich stolz, dass ich meine Fehler mit Birdies umgehend wieder gutgemacht habe", sagte der letztjährige US-Masterssieger, für den die Führung aber kein gutes Omen ist. Dreimal lag er bei Majors bislang bei "Halbzeit vorn, doch nie siegte er.

Tiger Woods mit guten Nerven

Ebenso im Blickpunkt wie Mickelson stand Tiger Woods, der ernsthaft Gefahr lief, erstmals in seiner glanzvollen Karriere nicht den Cut bei einem Major zu schaffen. Und nach einem Bogey an der 17 stand der Kalifornier am letzten Loch mit dem Rücken zur Wand, benötigte unbedingt ein Birdie, um sich für die beiden Schlussrunden zu qualifizieren. Der Sieger von 1999 und 2000 schaffte es unter dem frenetischen Jubel der Fans und meinte: "Komischerweise habe ich heute den Ball eigentlich ziemlich gut getroffen. Aber das Putten war eine andere Geschichte. Vor allem zu Beginn des Tages habe ich wirklich schlecht geputtet."

© SID

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