Langlauf Doping
Drakonische Strafe für russischen Doping-Coach

Mit einer drakonischen Vierjahressperre hat der russische Verband den Trainer des gedopten Skilangläufers Sergej Schirjajew bestraft. Die russischen Antidopingexperten sahen bei Alexander Basajtschenko die Hauptschuld.

Der russische Verband hat den Trainer des gedopten Skilangläufers Sergej Schirjajew mit einer drakonischen Vierjahressperre belegt. Der Auswahlläufer hatte für den größten Skandal bei der Nordischen Ski-WM Anfang März in Sapporo gesorgt, als er der Einnahme des verbotenen Blutdopingmittels Epo überführt worden war. Sein Coach Alexander Basajtschenko trägt nach Meinung der russischen Antidopingexperten die Hauptschuld.

Dem Betreuer wurde zur Last gelegt, dass er das Präparat über die Grenze nach Japan geschmuggelt und damit einen internationalen Skandal mit strafrechtlicher Verfolgung riskiert hätte. Zudem habe das gesamte Trainerteam dem Verband mit Beschuldigungen gegen andere Nationen geschadet. Auswahltrainer Anatoli Tschepalow wurde für zwei Jahre gesperrt, Schirjajew war zuvor bis zum 20. Februar 2009 aus dem Verkehr gezogen worden. Der 24-Jährige plant nach Ablauf seiner Sperre einen Wechsel zum Biathlon.

© SID

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