Langlauf Doping
DSV klagt doch nicht wegen Filbrich-Sperre

Der Deutsche Skiverband sieht von einer Klage gegen den Internationalen Verband FIS wegen der umstrittenen Sperre von Langläufer Jens Filbrich ab. Stattdessen will man ein Spitzentreffen bis Mitte Dezember verabreden.

Ohne Klage will der Deutsche Skiverband (DSV) den Streit um die umstrittene Sperre von Langläufer Jens Filbrich mit dem Internationalen Skiverband FIS aus der Welt schaffen. Entgegen erster Äußerungen soll stattdessen bis Mitte Dezember ein Spitzentreffen zwischen beiden Verbänden anberaumt werden.

"Wir haben keine Angst vor einer Klage, aber so geht man nicht miteinander um. DSV und FIS werden sich an einen Tisch setzen und versuchen, eine Lösung im Sinne des Athleten zu finden", sagte DSV-Sportdirektor Thomas Pfüller dem sid.

Filbrich konnte am Sonntag beim zweiten Weltcup im finnischen Kuusamo nicht starten, weil die FIS wegen eines Hämoglobinwertes am Grenzwert 17,0 eine Schutzsperre von fünf Tagen ausgesprochen hatte. Ein Hämoglobinwert über dem Grenzwert kann, muss aber nicht auf den Einsatz des Blutdopingmittels EPO hinweisen. Filbrich nennt als Grund für die hohen Blutwerte eine genetische Veranlagung in seiner Familie.

© SID

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