Langlauf Doping
Langlauf-Weltcup startet mit großem Dopingtest

Einen Tag vor dem ersten Distanzrennen der Weltcup-Saison im norwegischen Beitostölen haben FIS und Wada unangekündigt die Blutwerte aller Starter kontrolliert. Auch das deutsche Team musste zur Kontrolle antreten.

Noch bevor die Weltcupstarter zum ersten Distanzrennen der Saison in die Loipe gehen, mussten sie alle zur großen Dopingkontrolle. Unmittelbar vor dem Wettkampf in Beitostölen/Norwegen hat ein umfassender Test im Lager der Skilangläufer stattgefunden. Bei der vom Weltverband FIS initiierten Kontrolle der Welt-Antidopingagentur Wada wurden die Blutwerte aller Weltcupstarter untersucht.

"Alle Sportler wurden kontrolliert", bestätigte Bundestrainer Jochen Behle. "Außerdem mussten sich ausgewählte Aktive unserer Mannschaft auch noch einem zusätzlichen Urintest unterziehen." Laut Behle seien in der deutschen Auswahl um Weltcup-Titelverteidiger Tobias Angerer (Vachendorf) und Weltmeister Axel Teichmann (Lobenstein) keine auffälligen Ergebnisse registriert worden.

FIS will weiterhin kontinuierlich kontrollieren

Der für den Langlauf zuständige FIS-Renndirektor Jürg Capol kündigte an, dass es weiterhin kontinuierlich Kontrollen im Weltcup-Starterfeld geben werde. Das könne sich auch beim offiziellen Weltcup-Auftakt der Nordischen Disziplinen in Kuusamo/Finnland (30. November bis 2. Dezember) fortsetzen.

Die deutschen Langläufer gehen über 15km Freistil (Samstag, 12.30 Uhr/live in der ARD) als Mitfavoriten an den Start. Tobias Angerer könnte bei einem Sieg das Gelbe Trikot des Gesamtführenden von Josef Wenzl (Zwiesel) übernehmen. Der Sprint-Spezialist, der Ende Oktober überraschend den Auftakt-Sprint am Düsseldorfer Rheinufer gewonnen hatte, tritt über die 15km nicht an, soll aber am Sonntag (13.00 Uhr) in der 4x10-km-Staffel zum Einsatz kommen.

© SID

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