Langlauf Doping
Russische Ski-Langläufer gedopt

Vier russische Ski-Langläufer, die nicht zum Auswahlkader gehören, sind des Dopings überführt worden. Zwei Sportler wurden bei Nachwuchs-Meisterschaften erwischt, zwei Sportlerinnen bei Landesmeisterschaften.

Bei nationalen Dopingkontrollen wurden insgesamt vier russische Skilangläufer der Einnahme verbotener Substanzen überführt. Laut Wladimir Loginow, Präsident des russichen Skisportverbandes, gehören die zwei Frauen und zwei Männer nicht zum Auswahlkader. Ihre Namen würden erst nach Auswertung der B-Probe bekannt gegeben.

Zwei Sportler wurden bei den russischen Jugend- und Junioren-Meisterschaften im März in Tobolsk positiv getestet, zwei weitere bei den Landesmeisterschaften Anfang April in Chanty-Mansijsk erwischt.

Die Männer wurden mit der Stimulans Carphedon überführt, dieser für militärische Zwecke entwickelte Wirkstoff war bei den Winterspielen von Turin auch bei Top-Biathletin Olga Pylewa festgestellt worden. Bei einer Sportlerin fanden die Kontrolleure Nandrolon, die andere Athletin verwendete Furomesid und Testosteron.

© SID

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