Langlauf National
Deutsche Sprintgruppe nach zwei Jahren aufgelöst

Nach lediglich zwei Jahren ohne nennenswerte Erfolge ist die von Bundestrainer Jochen Behle geführte Sprintgruppe der deutschen Ski-Langläufer aufgelöst worden.

Die Sprintgruppe der deutschen Ski-Langläufer gehört bereits nach zwei Jahren der Vergangenheit an. "Die Ergebnisse waren ganz einfach nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben und wie sie notwendig gewesen wären, um die Finanzierung einer solchen Sprintgruppe zu rechtfertigen", sagte Bundestrainer Jochen Behle.

Einzig Josef Wenzl (Zwiesel) schaffte durch seinen Sieg im vergangenen Jahr am Düsseldorfer Rheinufer den Sprung in die Weltspitze. Einen Großteil der Saison musste der Bayer jedoch wegen einer Schulterverletzung pausieren. Wenzl wird weiterhin in Ruhpolding von Ismo Hämäläinen betreut. Alle weiteren Mitglieder der bisherigen Sprintgruppe werden wieder an ihren heimatlichen Stützpunkten trainieren.

Im Bereich Skispringen übernimmt der abgelöste Bundestrainer Peter Rohwein wie erwartet einen Posten im Nachwuchsbereich. Der Allgäuer führt in Absprache mit den Landesverbandstrainern den D/C-Kader. Sein bisheriger Assistent Henry Glaßübernimmt eine Aufgabe als Trainer im Stützpunkt Klingenthal.

Junioren-Weltmeister Andreas Wank (Oberhof), Severin Freund (Rastbüchl) und Salt-Lake-Olympiasieger Stephan Hocke (Schmiedefeld) rücken in der kommenden Saison in die Lehrgangsgruppe 1a auf. Routinier Jörg Ritzerfeld muss hingegen in die Gruppe 1b.

© SID

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