Langlauf National
Langläufer empfangen Mediziner mit offenen Armen

Bengt Saltin ist zur Zeit bei den deutschen Skilangläufern in Willingen zu Gast, um eine Belastungs-Blutstudie bei Evi Sachenbacher-Stehle und Jens Filbrich durchzuführen. Dort lobt der FIS-Chefmediziner die Offenheit.

Die deutschen Skilangläufer arbeiten mit FIS-Chefmediziner Bengt Saltin anscheinend gut zusammen. Nach den ersten Tests in Willingen lobte der Schwede die neue Offenheit der Mannschaft von Bundestrainer Jochen Behle ausdrücklich. Der Experte des Ski-Weltverbandes FIS will in normaler Höhe sowie im Höhentrainingslager eine Belastungs-Blutstudie nicht nur bei Evi Sachenbacher-Stehle und Jens Filbrich durchführen, sondern testet mit Hilfe französischer Kollegen auch zum Vergleich Toni Lang oder Franz Göring, denen wegen erhöhter Hämoglobinwerte bereits Ausnahmegenehmigungen erteilt worden sind.

Parallel führt Prof. Joachim Mester an der deutschen Sporthochschule in Köln eine Laborstudie mit anderen Ausdauersportlern durch, dabei sollen auch französische und skandinavische Skilangläufer beobachtet werden. Sachenbacher-Stehle hatte schon während der Winterspiele von Turin, wo sie wie andere Athleten auch mit einer fünftägigen Schutzsperre belegt worden war, spezielle Tests gefordert. Der Deutsche Skiverband (DSV) und seine Mannschaftsärzte unterstützen die Athleten dabei ausdrücklich.

© SID

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