Langlauf National
Sachenbacher-Stehle streicht Training in der Höhe

Wegen ihrer erhöhten Hämoglobinwerte wird Evi Sachenbacher-Stehle künftig auf Höhentrainingslager verzichten. "Dort steigen meine Werte immer extrem an", begründet die deutsche Langläuferin ihre Entscheidung.

Alles andere als optimal muss sich Evi Sachenbacher-Stehle künftig auf die harten Weltcup-Winter vorbereiten. Die Langlauf-Olympiazweite zieht aus der nicht erteilten Ausnahmegenehmigung durch den Ski-Weltverband FIS wegen ihrer erhöhten Hämoglobinwerte Konsequenzen und wird künftig nicht mehr in der Höhe trainieren. "Dort steigen meine Werte immer extrem an. Daher werde ich künftig auf Trainingslager in der Höhe verzichten", erklärte die 25-Jährige aus Reit im Winkl vor dem Weltcup-Auftakt am Wochenende in Düsseldorf.

Allerdings rechnet die Staffel-Olympiasiegerin von 2002 mit erheblichen Nachteilen. "Die anderen Athleten trainieren vor Wettkämpfen in der Höhe natürlich auch weiterhin in der Höhe. Dadurch kann ich keine maximale Leistung bringen. Es ist schade, dass mir Steine in den Weg gelegt werden", meinte Sachenbacher-Stehle weiter.

Für die laufende Saison sieht sie sich allerdings nicht benachteiligt. "Die WM in Japan wird nicht in der Höhe ausgetragen, daher muss ich mich dort auch nicht vorbereiten", sagte Sachenbacher-Stehle, die während der Olympischen Spiele in Turin einen erhöhten Hämoglobinwert (16,4 statt der erlaubten 16,0) aufwies und mit einer fünftägigen Schutzsperre belegt worden war.

© SID

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