Langlauf National
Sachenbacher-Stehle und Filbrich von FIS getestet

Im Rahmen einer Trainingswoche führt die FIS eine Belastungs-Blutstudie bei Skilangläufer Evi Sachenbacher-Stehle und Jens Filbrich durch. Beide waren in der Vergangenheit wegen zu hoher Hämoglobinwerte aufgefallen.

Der Chef der Medizinischen Kommission des Internationalen Ski-Verbandes (FIS), Bengt Saltin (Schweden), führt mit zwei Kollegen eine Belastungs-Blutstudie bei Evi Sachenbacher-Stehle (Reit im Winkl) und Jens Filbrich (Oberhof) durch. Die Test finden im Rahmen der Trainingswoche von Bundestrainer Jochen Behle in Willingen statt. Saltin reist von Donnerstag bis Sonntag ins Sauerland an.

Die Olympiasiegerin von Salt Lake City war in Turin wegen eines zu hohen Hämoglobinwertes mit einer fünftägigen Schutzsperre belegt worden. Auch Filbrich musste im Weltcup deswegen bereits pausieren. Ein wie bei Sachenbacher-Stehle gemessener hoher Hämoglobinwert kann, muss aber kein Hinweis auf Doping mit EPO oder Transfusionen mit Eigenblut sein.

Eine Ausnahmegenehmigung für die beiden Athleten hatte Bengt Saltin bisher abgelehnt, anderen Langläuferinnen und Langläufern war dies zugestanden worden. Im Rahmen eines Gesundheitsforums am 17. Juni im Weltcup-Ort der Skispringer diskutieren die Mediziner, darunter auch die DSV-Mannschaftsärzte Dr. Ernst Jakob und Dr. Ulrich Schneider, auch dieses umstrittene Thema.

© SID

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