Langlauf Olympia
Österreichische Langläufer für zwei Jahre gesperrt

Die bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin des Dopings überführten österreichischen Langläufer sind für ihre Vergehen nun bestraft worden. Der Ski-Weltverband FIS sperrte die drei Athleten für zwei Jahre.

Das Dopingvergehen bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin hat für die österreichischen Langläufer Roland Diethard, Johannes Eder und den inzwischen zurückgetretenen Martin Tauber ein Nachspiel. Der Ski-Weltverband FIS sperrte das Trio am Donnerstag für zwei Jahre bis zum 21. November 2009.

Dagegen nahm die Anti-Doping-Kommission der FIS alle Anschuldigungen auf Verstoß gegen die Dopingbestimmungen gegen Jürgen Pinter zurück. Die Fälle der zurückgetretenen Biathleten Wolfgang Perner und Wolfgang Rottmann wurden nicht mehr verhandelt, da beide nach ihren Zwei-Jahres-Sperren auf einen Einspruch verzichtet hatten.

Die FIS sah es nach dem Fund von Spritzen und Hinweisen auf Blutdoping im Olympia-Ausweichquartier bei Turin als erwiesen an, dass das Trio die Leistung manipulierte und somit gegen Artikel 2.6 der FIS-Doping-Regeln verstieß, Eder auch gegen Artikel 2.2 (verbotene Substanzen oder Methoden). Die Österreicher waren bereits im April 2006 vom Executiv-Bord des Internationalen Olympischen Komitees disqualifiziert worden. Später wurden sie ebenso wie die beiden Biathleten lebenslang für Olympia gesperrt.

Alle Ergebnisse von Diethard, Eder und Tauber seit dem 18. Februar 2006 wurden rückwirkend annulliert, Medaillen, Punkte und Preisgelder nachträglich aberkannt.

Gegen die Entscheidung können die Athleten binnen 21 Tagen Widerspruch einlegen beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne.

© SID

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