Langlauf Weltcup
Deutsche Läuferinnen in Cogne ohne Chance

Die deutschen Skilangläuferinnen waren beim Weltcup in Cogne/Italien ohne Chance auf einen Podestplatz. Beim Sieg der Finnin Virpi Kuitunen (26:44.5 Minuten) war Viola Bauer als 15. beste Deutsche.

Für die deutschen Skilangläuferinnen gab es beim Weltcup in Cogne/Italien nichts zu holen. Beim zweiten Saisonsieg der Finnin Virpi Kuitunen (26:44,5 Minuten) im 10-km-Klassikrennen belegte die Staffel-Olympiazweite Viola Bauer als beste deutsche Starterin Rang 15. Der Abstand der Oberwiesenthalerin zur Gewinnerin betrug 1:42,3 Minuten.

Vizeweltmeisterin Kuitunen gelang der insgesamt sechste Weltcup-Erfolg ihrer Laufbahn und das trotz der widrigen Umstände am Vortag. Am Vorabend hatte die Finnin noch unter Magenbeschwerden gelitten: "Ich hatte Durchfall, kam kaum von der Toilette und wollte gar nicht antreten - jetzt bin ich natürlich überglücklich." Die 30-Jährige übernahm mit 322 Punkten nach fünf Rennen die Führung in der Gesamtwertung von der Norwegerin Marit Björgen, die bei leichten Minusgraden auf Rang 17 lief und nun 314 Zähler aufweist. Hinter Kuitunen belegten die Slowenin Petra Majdic (32,1 Sekunden zurück) und Aino Kaisa Saarinen aus Finnland (50,2) die weiteren Podestplätze.

Trotz des großen Abstandes zur Spitze zeigte sich Bauer zufrieden. "Es war nicht so leicht, wie ich es mir beim Anschauen der Strecke gedacht hatte - es war ein ordentliches Rennen von mir, ich bin sehr zufrieden", so die Staffel-Olympiazweite.

Sachenbacher-Stehle: "Ich wollte besser sein"

Der Rest der deutschen Damen haderte mit dem Ergebnis. Nach Rang 25 mit über zwei Minuten Rückstand meinte Evi Sachenbacher-Stehle (Reit im Winkl): "So habe ich mir das nicht vorgestellt. Ich wollte besser sein und ich fühle mich auch besser." Claudia Künzel kam sogar nur als 28. ins Ziel.

"Für mich ist das ein Rätsel. Nach der ersten Zwischenzeit war ich 20., dann wurde ich noch weiter nach hinten gereicht", sagte die Oberwiesenthalerin: "Mehr trainieren kann ich nicht. Nach dem Rennen am Samstag in La Clusaz muss ich erst mal Kraft schöpfen." Katrin Zeller (Oberstdorf) lief auf Platz 21.

© SID

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