Langlauf Weltcup
Deutsche Langläufer im Sprint ohne Chance

Die deutschen Skilangläufer haben beim Sprint-Weltcup in Canmore/Kanada die Halbfinals verpasst. Die Siege im Klassik-Sprint gingen an den Norweger Boerre Naess und Petra Majdic aus Slowenien.

Die deutschen Skilangläufer spielten beim Weltcup in Canmore/Kanada bei den Siegen des Norwegers Boerre Naess und von Petra Majdic aus Slowenien im Klassik-Sprint keine Rolle. Die deutschen Athleten verpassten über die 1,2km komplett die Halbfinals.

Axel Teichmann als 18. und Josef Wenzl im ersten Rennen nach seiner Schulteroperation als 29. freuten sich über ein paar Weltcup-Punkte. Bei den Frauen sorgte die ebenfalls im Viertelfinale ausgeschiedene Claudia Nystad als 15. für das beste Resultat über die 1,2km bei minus 15 Grad Celsius.

"Mit unseren beiden Männern bin ich zufrieden, Teichmann hatte schließlich ein schweres Rennen in den Knochen und Wenzl ist eine Überraschung nach der langen Pause", sagte Cheftrainer Jochen Behle: "Bei den Damen muss aber mehr herauskommen."

Naess war im Finale eine halbe Sekunde schneller als sein Landsmann Ola Vigen Hattestad und feierte den dritten Erfolg seiner Karriere, Eldar Rönning (Norwegen) wurde Dritter. Majdic lag bei ihrem zweiten Saisonsieg nach Foto-Finish vor Astrid Jacobsen (Norwegen), Dritte wurde Justyna Kowalczyk (Polen). Im Gesamtweltcup bleiben die wegen Erkältung nicht nach Kanada gereisten Tour-de-Ski-Gewinner Lukas Bauer (Tschechien) und Charlotte Kalla (Schweden) vorn.

"Ich bin kein Sprinter und froh, dass ich ein paar Zähler für die Gesamtwertung sammeln konnte", meinte Weltmeister Teichmann (Lobenstein) einen Tag nach Platz drei im 30-km-Jagdrennen. "Es ist super für mich, dass ich die Qualifikation überstanden habe. Jetzt freue ich mich auf den Freistilsprint am Samstag, da wird die Schulter nicht so belastet und ich will unter die Top 15", sagte Wenzl (Zwiesel).

Evi Sachenbacher-Stehle (Reit im Winkl/17. Platz), Stefanie Böhler (Ibach/23.), Katrin Zeller (Oberstdorf/27.) schieden im Viertelfinale aus. "Ich bin stolz, es in meiner schwächsten Disziplin unter die besten 30 geschafft zu haben", sagte Nystad strahlend. Und Sachenbacher-Stehle meinte: "Ich hatte im Viertelfinale einen schlechten Start und dann bin ich auf der Zielgeraden auch noch verkrampft, konnte mich nicht richtig anschieben."

Nicole Fessel (Oberstdorf) war als 31. bereits in der Qualifikation ausgeschieden. Tobias Angerer (Vachendorf), Rene Sommerfeldt (Oberwiesenthal) und Jens Filbrich (Frankenhain) hatten auf einen Start verzichtet. Das Trio schonte sich für das 15-km-Freistilrennen am Freitag.

© SID

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