Langlauf Weltcup
DSV-Damen spielen beim Sprint-Weltcup keine Rolle

Beim Weltcup in Norwegen hatten die deutschen Skilanglauf-Damen nichts mit dem Ausgang des Sprintrennens zu tun. Bereits im Viertelfinale war für Sachenbacher-Stehle und Co. Schluss.

Beim Sprint-Weltcup im norwegischen Drammen war für die drei deutschen Skilanglauf-Damen im klassischen Stil nichts zu holen. Bereits im Viertefinale schieden Manuela Henkel (Oberhof), Nicole Fessel (Oberstdorf) sowie Evi Sachenbacher-Stehle (Reit im Winkl) aus und verpassten somit den Einzug in die Halbfinalläufe.

Henkel war in ihrem Lauf zunächst knapp geschlagen Dritte, wurde dann aber wegen zu frühen Verlassens des Startkorridors auf den sechsten Platz zurückgesetzt.

Wenzl fehlen 1,26 Sekunden zum Weiterkommen

Josef Wenzl als einziger deutscher Teilnehmer bei den Männern war bereits in der Qualifikation ausgeschieden. Dem 23-Jährigen aus Zwiesel fehlten auf Platz 40 über die 1 265 Meter zum Weiterkommen 1, 26 Sekunden. Weltcup-Spitzenreiter Lukas Bauer aus Tschechien verzichtete wie auch der Gesamtzweite Rene Sommerfeldt (Oberwiesenthal) auf einen Start, steht aber als Gewinner der großen Kristallkugel für den besten Langläufer des Winters bereits fest.

Henkel, Fessel und Sachenbacher-Stehle waren in der Qualifikation auf den Rängen 15, 20 sowie 30 gelandet und hatten die K.o.-Rennen der besten 30 Athletinnen erreicht. Stefanie Böhler (Ibach) und Claudia Nystad (Oberwiesenthal) konnten wegen Erkältung kurzfristig nicht antreten. Böhler reist in die Heimat, Nystad möchte nach Möglichkeit am Samstag über 30km in Oslo dabei sein.

"Ich bin natürlich nicht glücklich über das Ausscheiden. Aber es ist schwer, sich gegen die vielen Norweger durchzusetzen", sagte Wenzl. Vor heimischem Publikum schafften 16 Norweger den Einzug in das Viertelfinale. Sachenbacher-Stehle meinte nach dem Aus: "Auf der Zielgeraden war ich in einer ungünstigen Spur. Da war es nicht leicht anzugreifen."

Den Sieg sicherten sich der Norweger Ola Vigen Hattestad und die Finnin Virpi Kuitunen. Hattestad setzte sich im Finale über die 1265m vor seinem Landsmann Jens Arne Svartedal (0,5 Sekunden zurück) sowie dem Schweden Emil Jönsson (1,9) durch und feierte den erst zweiten Erfolg seiner Laufbahn. Weltcup-Spitzenreiterin Kuitunen siegte bei ihrem siebten Saisonerfolg vor der Slowenin Petra Majdic (0,08 Sekunden zurück), zugleich baute sie ihren Vorsprung in der Gesamtwertung auf die diesmal drittplatzierte Norwegerin Astrid Jacobsen (1,6) aus.

© SID

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