Langlauf Weltcup
Düsseldorf etabliert sich als Weltcup-Standort

Düsseldorf bleibt wohl Austragungsort eines Langlauf-Weltcups. Auch für die nächste Saison ist das Schnee-Spektakel am Rheinufer eingeplant. Der genaue Termin muss in den Verhandlungen mit der Stadt geklärt werden.

Düsseldorf hat gute Aussichte, sich als Austragungsort für einen Langlauf-Weltcup zu etablieren. Nach dem erneut gelungenen Schnee-Spektakel am Rheinufer steht die NRW-Landeshauptstadt in Verhandlungen über eine Neuauflage im nächsten Jahr. "Es steht bereits der Kalender 2008/09. Lediglich der Termin ist noch offen", sagte Jürg Capol, Renndirektor des Ski-Weltverbandes FIS. Derzeit laufen Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit der Stadt Düsseldorf, wobei auch ein neuer Termin ins Auge gefasst werden soll.

"Es bleibt entweder bei Ende Oktober oder es wird auf Anfang Dezember verlegt", sagte Capol. Der Schweizer erklärte, dass die deutschen TV-Sender den späteren Termin bevorzugten. Deutschland sei ein wichtiger Markt, aber es gebe noch noch andere TV-Nationen wie Norwegen, Schweden, Estland oder Russland, die sich für den Termin Ende Oktober einsetzten. In Deutschland wurde der Weltcup-Auftakt am Wochenende lediglich von einem Düsseldorfer Lokalsender live übertragen.

Renndirektor lobt Düsseldorfer Organisatoren

Unabhängig von der Termindiskussion lobte Capol den Saison-Auftakt zwischen Rhein und Königsallee. "Es war eine große Party, technisch gab es keine Probleme. Es gibt jedes Jahr Fortschritte", meinte der 42-Jährige. Nach FIS-Angaben fanden sich am gesamten Wochenende 350 000 Zuschauer an der Kunstschneeloipe ein.

Auch bei den Athleten sieht der ehemalige Langläufer Capol eine zunehmende Akzeptanz des Massenspektakels. "Am Anfang war es sicherlich etwas exotisch, aber mittlerweile bereiten sich Mannschaften gezielt auf Düsseldorf vor. Man will die Bühne nutzen, die sich einem hier bietet", erklärte Capol.

Für die Veranstaltung wurden 3 000 Kubikmeter Kunstschnee aus der Neusser Skihalle ans Rheinufer gebracht. An den vier Wettkämpfen des Wochenendes nahmen 146 Athleten aus 20 Nationen teil.

© SID

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