Langlauf Weltcup
Filbrich und Göring erhalten Ausnahmegenehmigung

Jens Filbrich und Franz Göring bleibt auch in der kommenden Saison wohl eine Menge Hickhack erspart. Im Gegensatz zu Evi Sachenbacher-Stehle erhielten die beiden Langläufer eine Ausnahmegenehmigung wegen ihrer Blutwerte.

Jens Filbrich (Frankenhain) und Franz Göring (Zella-Mehlis) haben auch für die kommende Wintersaison wegen ihrer genetisch bedingten erhöhten Blutwerte eine Ausnahmegenehmigung des Ski-Weltverbandes FIS erhalten. Das erklärte der Mannschaftsarzt des deutschen Skiverbandes DSV, Bernd Wolfarth in Ruhpolding.

Dagegen hat der DSV für die ebenfalls von Schutzsperren bedrohte Evi Sachenbacher-Stehle (Reit im Winkl) keinen entsprechenden Antrag gestellt, nachdem dieser im Vorjahr von der FIS als "unbegründet" abgewiesen worden war. "Die Situation bei Evi ist unverändert, wir können nur immer wieder auf die großen Schwankungen im Bereich des Hämoglobinwertes hinweisen", erklärte Wolfarth.

Sachenbacher war während der Olympischen Spiele in Turin wegen eines Hämoglobinwertes oberhalb der für Frauen vorgeschriebenen Grenze von 16,0 mit einer Schutzsperre belegt worden und hatte sich nach dem Olympischen Winter freiwillig für Blutuntersuchungen zur Verfügung gestellt, um einen Dopingverdacht auszuräumen. Göring und ab einer Wettkampfhöhe von 1 000 Meter über dem Meeresspiegel auch Filbrich dürfen wie bereits im Vorwinter den bei den Männern geltenden Grenzwert von 17,0 Gramm pro Deziliter Blut minimal überschreiten.

© SID

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