Langlauf Weltcup
Knoten geplatzt: Teichmann läuft aufs Podest

Beim Langlauf-Weltcup im schweizerischen Davos hat Axel Teichmann den ersten Einzel-Podestplatz für das deutsche Team erzielt. Er wurde Zweiter hinter dem Schweden Johan Olsson.

Skilangläufer Axel Teichmann hat beim Weltcup in Davos Platz zwei belegt und dem deutschen Team damit den ersten Einzel-Podestplatz der Saison beschert. Der Weltmeister aus Lobenstein lag nach 15km im klassischen Stil 10,5 Sekunden hinter dem schwedischen Sieger Johan Olsson. Der Finne Sami Jauhojärvi wurde Dritter. Einen deutschen Podestplatz hatte es zuvor nur bei den Auftaktrennen in Gällivare/Schweden gegeben, als die Staffel mit Teichmann auf Platz drei gelandet war.

"Das war ein richtig guter Tag für mich, ich kann mit Platz zwei sehr zufrieden", erklärte Teichmann und lächelte glücklich: "Ich hatte mein Maskottchen wieder dabei - Max, meinen Techniker. Das hat Glück gebracht." Mit bestens gewachsten Ski lieferte sich der Thüringer über die klassischen 15km ein dramatisches Duell um den Sieg mit dem später gestarteten Olsson, der am Ende beim ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere knapp die Nase vorn hatte.

Teichmann bestätigt sich als Davos-Spezialist

Teichmann entpuppte sich in der höchstgelegenen Stadt Europas einmal mehr als Davos-Spezialist - am 8. Dezember 2007 hatte er an gleicher Stelle den bis dato letzten deutschen Sieg gefeiert. Seinem ersten Erfolgserlebnis in diesem Winter folgte die Kampfansage für den ersten Saisonhöhepunkt Tour de Ski, die am 27. Dezember in Oberhof beginnt: "Da stehe ich hoffentlich auf dem Podest noch einen Schritt weiter oben." Vor Davos hatte es in diesem Winter nur einen Podestplatz für die drittplatzierte deutsche Männer-Staffel mit Teichmann in Gällivare/Schweden gegeben.

Teichmann übertünchte in den Alpen allerdings die erneut schwachen Leistungen seiner Kollegen, die auf den Plätzen 30 (Franz Göring/Zella-Mehlis), 32 (Jens Filbrich/Frankenhain) und 40 (Rene Sommerfeldt/Oberwiesenthal) landeten. Der zweimalige Gesamtweltcup-Sieger Tobias Angerer (Vachendorf) war wegen Fieber gar nicht erst nach Davos gereist, er absolviert auf seinen Heimstrecken in Ruhpolding ein Aufbautraining.

© SID

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