Langlauf Weltcup
Sachenbacher sprintet in Stockholm auf Platz sechs

Evi Sachenbacher-Stehle ist beim Sprint-Weltcup in Stockholm auf dem sechsten Platz gelandet. Der Damen-Sieg ging an Virpi Kuitunen, bei den Herren gewann Jens Arne Svartedal.

Beim Sprint-Weltcup in Stockholm hat Skilangläuferin Evi Sachenbacher-Stehle mit Platz sechs den besten Klassik-Sprint ihrer Karriere abgeliefert. Die Weltcup-Siege bei Nieselregen gingen an Gesamtweltcupsiegerin Virpi Kuitunen (Finnland) und Jens Arne Svartedal (Norwegen). Sprint-Spezialist Josef Wenzl enttäuschte auf Platz 27.

"Mich wundert, wie weit vorn ich bin"

"Einfach super, mich wundert total, wie weit vorn ich bin", erklärte Sachenbacher-Stehle: "Am Ende war ich ein bisschen müde, da hat die Kraft im Finale nicht mehr gereicht." So kam sie mit 14,2 Sekunden Rückstand auf Kuitunen im Endlauf nur als Letzte ins Ziel. Zuvor hatte sie auf dem dreckigen und matschigen Schnee mit Platz drei in der Qualifikation und dem souveränen Weiterkommen im Viertel- und Halbfinale Hoffnung auf mehr gemacht: "Aber ich habe gezeigt, dass ich immer noch stark in Form bin."

Claudia Künzel-Nystad (Oberwiesenthal) schaffte es bis ins B-Finale und war als Zehnte ebenfalls zufrieden: "Das ist mein bestes Sprintergebnis hier, obwohl ich das Rennen in Stockholm gar nicht mag und der Schnee sehr matschig war. Ich bin stolz auf mich und das gesamte Team." Das mannschaftlich gute deutsche Resultat komplettierten Nicole Fessel (Oberstdorf/15.), Stefanie Böhler (Ibach/20.) und Manuela Henkel (Oberhof/25.). Kuitunen baute mit ihrem Triumph 0,9 Sekunden vor der Slowenin Petra Majdic ihre Führung im Kampf um die große Kristallkugel aus.

Enttäuschung für die deutschen Männer

Der Norweger Svartedal triumphierte 0,2 Sekunden vor seinem Landsmann Börre Näss. Die deutschen Männer setzten die Serie von Enttäuschungen in den letzten Wochen dagegen nahtlos fort. Wenzl schied als Letzter in seinem Viertelfinale sang- und klanglos aus und stapfte anschließend wortlos davon. Weltmeister Axel Teichmann (Lobenstein) war zuvor als einziger Deutscher bereits in der Qualifikation auf Platz 38 ausgeschieden.

Der Rest des deutschen Männerteams verzichtete auf den Auftritt vor dem schwedischen König und bereitete sich stattdessen auf den nächsten Weltcup am Wochenende im finnischen Lahti vor. Im Gesamtweltcup blieb Sommerfeldt trotz Abwesenheit Zweiter hinter dem Tschechen Lukas Bauer.

© SID

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