Langlauf Weltcup
Sachenbacher-Stehle überzeugt weiter in Rybinsk

Evi Sachenbacher-Stehle bestätigte beim Weltcup in Rybinsk nach dem vierten Platz im Massenstart, als Sprint-Siebte ihre gute Form. Rene Sommerfeldt wurde Fünfter im Massenstart.

Evi Sachenbacher-Stehle schleicht sich im Windschatten weiter an die Weltcup-Spitze heran. Die 27-Jährige aus Reit im Winkl verpasste bei der internationalen Premiere in Rybinsk/Russland zunächst das Siegerpodest im Massenstart als Vierte nur um 0,3 Sekunden, lieferte danach als Sprint-Siebte ihre beste Saisonleistung auf der Kurzstrecke ab und rückte in der Gesamtwertung auf Platz sieben vor.

Bei den Männern wurde Rene Sommerfeldt (Oberwiesenthal) starker Fünfter im Massenstart. Weltmeister Axel Teichmann verzichtete wie der Großteil der deutschen Elite-Läufer zugunsten der Vorbereitung auf die Tour de Ski auf den Start in Russland, bleibt aber dennoch Weltcup-Spitzenreiter. Vor großer Kulisse gewannen die Norweger Astrid Jacobsen und Tor Arne Hetland die Massenstart-Wettbewerbe. Sprintsieger wurden Kikkan Randall (USA) und Anders Gloersen (Norwegen).

Sachenbacher-Stehle: "Ich merke, dass immer besser in Schwung komme"

"Ich wäre gern auf dem Podium gewesen, aber auch so bin ich sehr zufrieden. Ich merke, dass ich immer besser in Schwung komme", kommentierte Evi Sachenbacher-Stehle ihren gelungenen Auftritt in Russland. Im Schlussspurt des Massenstarts fühlte sich die deutsche Topläuferin behindert, im Sprintrennen verpasste sie den Einzug in das große Finale der besten Sechs nur um Zentimeter. Dort hielt sie sich mit dem Sieg im B-Finale schadlos und wies gewachsene Sprint-Fähigkeiten nach.

Sprint-Spezialistin Manuela Henkel (Oberhof) belegte im gleichen Lauf den letzten Platz und wurde damit insgesamt Zwölfte. Das stärkste Team-Resultat des Winters komplettierten Claudia Künzel-Nystad (Oberwiesenthal) auf Platz sechs und Katrin Zeller (Oberstdorf) als Achte im Massenstart. "Die Damen entwickeln sich sehr gut", lobte Frauen-Bundestrainer Ismo Hämäläinen: "Die Tour de Ski kann kommen."

Tritt auf Ski stößt Sommerfeldt vom Siegerpodest

Das gilt auch für Einzelkämpfer Rene Sommerfeldt, dem beim Massenstart nur 0,8 Sekunden zum Podestplatz fehlten. "Ich hatte schon aufs Stockerl geschielt, aber am letzten Anstieg ist mir einer auf den Ski getreten und dann konnte ich die Lücke nicht mehr schließen", erklärte der Oberwiesenthaler.

In Vorbereitung der mit einer Million Schweizer Franken dotierten Tour de Ski zum Jahreswechsel hatte der Großteil des deutschen Männerteams mit Teichmann und Titelverteidiger Tobias Angerer auf den Trip nach Russland verzichtet. Die deutschen Männer trainieren stattdessen im italienischen Lavazze Joch.

© SID

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