Langlauf Weltcup
Sachenbacher-Stehle und Künzel siegen in Sapporo

Beim Weltcup-Finale der Langläufer im japanischen Sapporo hat das deutsche Duo Evi Sachenbacher-Stehle und Claudia Künzel den Teamsprint gewonnen. Tobias Angerer und Axel Teichmann kamen bei den Herren auf Rang drei.

Evi Sachenbacher-Stehle und Claudia Künzel haben beim Weltcup-Finale der Langläufer im japanischen Sapporo für einen deutschen Erfolg gesorgt. Das Duo triumphierte im Teamsprint. Tobias Angerer und Axel Teichmann rundeten mit Rang drei im Herren-Wettbewerb einen erfolgreichen Tag für den deutschen Ski-Verband (DSV) im WM-Ort von 2007 ab.

Sachenbacher-Stehle/Künzel (Reit im Winkl/Oberwiesenthal) waren über 6x1,0km in der freien Technik 14,4 Sekunden schneller als Riitta Liisa Lassila/Pirjo Manninen aus Finnland. Die Schwedinnen Britta Norgren/Anna Karin Strömstedt wurden Dritte.

"Aufgrund des weichen Schnees und des Windes war es ein hartes Rennen. Aber ich fühle mich sehr stark - die Saison könnte jetzt ruhig noch weitergehen", sagte Sachenbacher-Stehle. Die bei Olympia wegen eines erhöhten Hämoglobinwertes zunächst gesperrte Athletin hatte im März schon einen Sieg (Jagdrennen in Falun) und einen dritten Rang (30km in Oslo) verbucht. Am Sonntag stehen zum Abschluss noch die Jagdrennen auf dem Programm.

Am letzten Anstieg im Rennen startete sie die entscheidende Attacke, übergab dann auf Schlussläuferin Künzel mit fast einer halben Minute Abstand auf die Verfolger. "Danke Evi. Es war leicht, diesen Vorsprug ins Ziel zu bringen", sagte Künzel: "Ich bin müde nach dieser Saison, dazu kommt hier auch noch die Zeitumstellung."

Trio profitierte vom Schweden-Sturz

Angerer/Teichmann (Vachendorf/Lobenstein) hatten nach 6x1,2km nur 3,4 Sekunden Rückstand auf die siegreichen Italiener Loris Frasnelli/Cristian Zorzi. Die Norweger Johan Kjölstad/Eldar Rönning mussten sich zeitgleich mit den Gewinnern nach Zielfoto-Entscheid mit Rang zwei begnügen.

Die drei Teams auf dem Podest profitierten von einem Sturz des klar in Führung liegenden Schweden Peter Larsson knapp 150 Meter vor dem Ziel. "Es gehört eben auch ein bisschen Glück dazu. Wir hätten bei diesem harten Rennen auch mit Rang vier zufrieden sein müssen", so Teichmann.

Angerer freute sich bereits auf die große Kristallkugel, die er am Sonntag nach der 30-km-Jagd erhält: "Dann gibt es die langersehnte Party. Ich habe momentan ein paar Probleme, mich für die Wettkämpfe zu motivieren."

© SID

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