Langlauf Weltcup
Teichmann bei Hetland-Sieg in Beitostölen Achter

Beim ersten Distanz-Weltcup der Skilangläufer im norwegischen Beitostölen ist Axel Teichmann auf den achten Platz gelaufen. Als Erster kam der Norweger Tor Arne Hetland vor seinem Landsmann Jens Arne Svartedal ins Ziel.

Weltcup-Titelverteidiger Axel Teichmann und Tobias Angerer haben beim ersten Distanz-Weltcup in Beitostölen (Norwegen) mit den Plätzen acht und neun für erfreuliche Resultate aus deutscher Sicht gesorgt. Bei den Damen wurde Evi Sachenbacher-Stehle gute Siebte. Weltmeisterin Marit Björgen und Sprint-Olympiasieger Tor Arne Hetland verwöhnten die Gastgeber mit umjubelten Heimsiegen.

"Mit blauem Auge davongekommen"

"Unser Anspruchsniveau ist eigentlich ein höheres", grantelte Bundestrainer Jochen Behle. "Aber mit den Top-Ten-Plätzen von Axel und Tobi sind wir wenigstens mit dem sprichwörtlichen blauen Auge davon gekommen." Axel Teichmann (Lobenstein), der noch bei Halbzeit des Rennens nicht einmal unter den besten 30 platziert war, machte den Schnee-Unterschied zu den zurückliegenden Trainingswochen in Finnland für den zähen Auftakt des Olympia-Winters verantwortlich: "Wir haben in Munio unter sehr langsamen Bedingungen trainiert. Hier war der Schnee sehr schnell. Da fehlte uns einfach die Grundschnelligkeit. Nicht umsonst hat doch ein Sprinter gewonnen."

Bereits nach 900 Metern war Behle "total erschrocken", denn seine Asse lagen bereits zehn Sekunden hinter den Spitzenzeiten zurück. Speziell in der zweiten Rennhälfte aber zeigten Angerer und Teichmann, dass mit ihnen in den nächsten Wochen zu rechnen ist und machten viele Plätze gut. "Platz neun ist für mich absolut okay. Für die nächsten Rennen bin ich zuversichtlich, dass wir schnell unseren Rhythmus finden", meinte Tobias Angerer (Vachendorf).

Erkälteter Filbrich auf Platz 34

Hinter den beiden Top-Ten-Läufern fiel der im Saisonvorfeld überzeugende Thüringer Jens Filbrich (Frankenhain) auf Platz 34 deutlich ab, litt aber an einer Erkältung. Nur knapp besser waren Youngster Benjamin Seifert (Hammerbrücke) und Routinier Andreas Schlütter (Oberhof) auf den Rängen 28 sowie 30. Für die Staffel am Sonntag (12.30 Uhr/live in der ARD) versprach Teichmann trotzdem: "Wir wollen auf das Siegerpodest."

Glücklich präsentierte sich nach ihrem überraschend guten siebten Platz Evi Sachenbacher-Stehle: "Mit so einer Platzierung habe ich überhaupt nicht gerechnet. Die Klassische Technik ist doch gar nicht mein Ding. Jetzt habe ich schon die Olympia-Qualifikation in der Tasche und kann den Winter lockerer angehen. Eigentlich bin ich ja keine Blitzstarterin und eine Woche Ausfall wegen Krankheit hatte ich auch noch. Egal. Der erste Schritt ist gemacht, auch wenn ich noch nicht in Topform bin."

Jochen Behle lobte neben Sachenbacher-Stehle auch Routinier Manuela Henkel (Oberhof) für Rang 22 und nahm seine auf Platz 26 abgeschlagene sonstige Siegläuferin Claudia Künzel in Schutz: "Der Claudia hat am Ende die Kraft gefehlt. Da sind nach der überstandenen Erkältung noch Defizite offensichtlich."

© SID

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