Langlauf Weltcup
Weltcup-Sieg für Angerer, Filbrich Dritter

Tobias Angerer hat sich beim Skilanglauf-Weltcup in Kuusamo den Sieg über 15km im klassischen Stil gesichert. Jens Filbrich rundete ein tolles deutsches Ergebnis mit dem dritten Rang ab.

Tobias Angerer war beim Skilanglauf-Weltcup im finnischen Kuusamo nicht zu schlagen. Nach dem 15-km-Rennen im klassischen Stil hatte der Vachendorfer bei seinem zweiten Weltcup-Sieg 1,7 Sekunden Vorsprung vor dem Norweger Jens Arne Svartedal.

Platz drei belegte der Frankenhainer Jens Filbrich mit 8,0 Sekunden Rückstand. Rene Sommerfeldt (Oberwiesenthal) belegte Platz zehn, Benjamin Seifert (Hammerbrücke) komplettierte das überragende deutsche Ergebnis als 15. Im Gesamtweltcup verteidigte der Norweger Tor Arne Hetland mit Platz neun seine Spitzenposition.

Der neue Skilanglauf-Star Angerer sprang nach dem zweiten Triumph binnen sechs Tagen überglücklich aufs oberste Siegerpodest und durfte sich über die Rekordprämie von 15 000 Schweizer Franken freuen. "Das ist ein Wahnsinn, an diesen Platz da oben kann man sich wirklich gewöhnen", jubelte Angerer. Am vorigen Sonntag hatte er die deutsche Staffel in Norwegen als Schlussläufer zum Sieg geführt, diesmal feierte er über 15km seinen zweiten Erfolg im Einzel-Weltcup. "Ich bin überglücklich als Dritter. Hauptsache, der Sieg bleibt im Team", freute sich Jens Filbrich über Rang drei.

Zweikampf um die Spitze

Die beiden Deutschen hatten sich über das gesamte Rennen einen dramatischen Zweikampf um die Spitze geliefert, doch in der letzten Runde zog Angerer unwiederstehlich davon. "Ich wusste, dass es knapp wird, und habe mir Kraft für das Ende aufbewahrt. Ich hatte natürlich einen Vorteil, weil ich immer die Zeiten vom Fips hatte", meinte Angerer, der zuvor nur am 6. Januar 2004 in Falun einen Einzel-Weltcup gewonnen hatte. Im Gesamtweltcup ist er mit 136 Punkten schon Dritter und kann am Sonntag über 15km Freistil die Spitze übernehmen.

"Der Tobi hat jetzt die Stärke für Siege. Aber ich bin stolz aufs ganze Team, und wir haben ja unseren Besten noch zu Hause", kommentierte Bundestrainer Jochen Behle mit Blick auf den erkrankt abgereisten Gesamtweltcupsieger Axel Teichmann .

© SID

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