Langlauf WM
Hasler kugelt sich bei Sturz Schulter aus

Langläufer Markus Hasler hat das 30-km-Jagdrennen bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Sapporo teuer bezahlt. Der Liechtensteiner stürzte in der tückischen Schlussabfahrt und kugelte sich die Schulter aus.

Das 30-km-Jagdrennen der Langläufer bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften wurde für Markus Hasler zu einer schmerzhaften Erfahrung. Bei einem Sturz auf der tückischen Schlussabfahrt kugelte sich der Mann aus Liechtenstein die Schulter aus und musste im Krankenhaus behandelt werden. Hasler war wie viele andere Athleten in den Schnee gestürzt. Auch der spätere Vizeweltmeister Tobias Angerer (Vachendorf) hatte auf der teilweise zu engen Strecke mit weichem Schnee eine Pirouette gedreht.

"Das war ein bisschen wie Eiskunstlaufen", meinte Angerer. Weltmeister Axel Teichmann (Lobenstein) erklärte, dass auch die deutschen Langläufer im Training an der gefährlichen Stelle gestürzt seien und dabei ihr Material beschädigt hätten. "Diese Stelle wird bis zu den nächsten Rennen entschärft", kündigte der österreichische Trainer Franz Gattermann an.

Auf der WM-Schanze von Sapporo hatten sich mit Skispringer Michael Uhrmann (Mittelfußbruch) und dem japanischen Kombinierer Daito Takahashi (doppelter Schulterbruch) schon zwei Sportler schwer verletzt.

© SID

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