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Lauda: „Die Formel 1 ist ernsthaft in Gefahr“

Ex-Weltmeister Niki Lauda befürchtet nach dem Skandalrennen von Indianapolis eine Spaltung der Formel 1 und sieht akuten Handlungsbedarf für die Motorsport-Macher.

dpa MüNCHEN. Ex-Weltmeister Niki Lauda befürchtet nach dem Skandalrennen von Indianapolis eine Spaltung der Formel 1 und sieht akuten Handlungsbedarf für die Motorsport-Macher.

"Die Formel 1 ist ernsthaft in Gefahr, wenn sich nicht alle Teams schnellstens in einen Raum einschließen, bis weißer Rauch aufsteigt", sagte der Österreicher der Münchner Zeitung "tz". Gibt es keinen Konsens, "zwingt der politische Machtkampf die Hersteller dazu, eine eigene Serie zu starten - das wäre das Ende der Formel 1".

FIA-Präsident Max Mosley persönlich habe den Einbau einer Schikane vor dem Rennen verhindert, schreibt das Blatt und nennt den Engländer den "Totengräber des Rennens". Lauda differenziert: "Das Problem ist aber nicht nur Max Mosley. In Indy wurde deutlich, dass die Formel 1 in zwei Lager gespalten ist: Ferrari und der Rest. Hätte Ferrari der Schikane zugestimmt, hätte auch Mosley nachgegeben."

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