Leichtathletik Doping
23 EM-Proben weisen erhöhte Hämoglobinwerte auf

23 von 151 Bluttests, die bei der Leichtathletik-EM in Göteborg entnommen wurden, weisen erhöhte Hämoglobinwerte auf. Das gab die europäische Leichtathletik-Vereinigung am Montag bekannt.

Ein möglicher Dopingskandal bei der EM wirft einen neuerlichen Schatten auf die Leichtathletik. 23 Proben, die während der Europameisterschaften in Göteborg entnommen worden waren, weisen erhöhte Hämoglobinwerte auf. Das gab die europäische Leichtathletik-Vereinigung (EAA) am Montag bekannt.

"Es gab 151 Bluttests während der EM, 23 wiesen Werte auf, die weitere Untersuchungen nach sich ziehen werden", sagte EAA-Sprecherin Emily Lewis. "Es ist noch kein Beweis dafür, dass dort gedopt wurde oder etwas illegal ist. Es bedeutet lediglich, dass weitere Untersuchungen folgen werden", meinte Lewis weiter. Die Ergebnisse wurden von der EAA an den Leichtathletik-Weltverband Iaaf geschickt.

Erhöhte Hämoglobinwerte können ein Zeichen für das Blutdopingmittel EPO sein. Allerdings können sich die Werte auch auf natürliche Weise im Körper des Athleten bilden. Ein erhöhter Hämoglobinwert ist immer abhängig vom Normalwert, der bei jedem Menschen unterschiedlich sein kann.

© SID

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