Leichtathletik Doping
Doping-Skandal im olympischen Hammerwurf droht

Dem Hammerwurf droht ein Doping-Skandal. Nach Informationen einer russischen Agentur sollen die Silber- und Bronzemedaillen-Gewinner von Peking positiv getestet worden sein.

Ein neuer Doping-Skandal könnte den Hammerwurf erschüttern. Nach Informationen der russischen Nachrichtenagentur All-Sport sollen die weißrussischen Hammerwerfer Wadim Dewjatowski und Iwan Tichon, die bei den Olympischen Spielen in Peking die Silber- und Bronzemedaille gewannen, positiv auf die verbotene Substanz Testosteron getestet worden seien.

All-Sport beruft sich auf "Quellen aus dem Umfeld der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada". Die A-Probe soll unmittelbar nach dem Finale am 17. August in Peking entnommen worden sein.

Dewjatowski würde als Wiederholungstäter eine lebenslange Sperre drohen. Für den dreimaligen Weltmeister Tichon wäre es der erste Doping-Verstoß. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, würde der eigentlich viertplatzierte Ungar Krisztian Pars nachträglich am grünen Tisch Silber erhalten, Bronze bekäme dann der Japaner Koji Murofushi.

Olympiasieger war der Slowene Primoz Kozmus geworden. Der Leverkusener Markus Esser würde vom neunten auf den siebten Rang nach vorne gestuft.

© SID

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