Leichtathletik Doping
Dopingfall Thanou Kenteris wird fortgesetzt

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat bekannt gegeben, dass im Dopingfall der griechischen Sprintstars Ekaterini Thanou und Kostas Kenteris im Februar 2006 weitere Untersuchungen durchgeführt werden sollen.

Im Dopingfall der griechischen Sprintstars Ekaterini Thanou und Kostas Kenteris werden im Februar 2006 durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS weitere Untersuchungen durchgeführt. Der Court of Arbitration gab am Donnerstag in Lausanne bekannt, dass am 22. Februar 2006 der Prozess fortgesetzt wird. Die zweitägige Anhörung Mitte Oktober hatte zu keinem Ergebnis geführt. Damals konnten unter anderem nicht alle Zeugen vernommen werden.

Kenteris und Thanou kämpfen um einen Freispruch und die Chance, wieder laufen zu können. Sie hatten am Vorabend der Olympischen Spiele 2004 in Athen einen Dopingskandal ausgelöst, als sie schon zum dritten Mal in diesem Jahr nicht für eine Dopingprobe aufzufinden waren. Kenteris, 200-m-Olympiasieger von Sydney, und Thanou, 100-m-Zweite von 2000, sollen mit Hilfe ihres Trainers Christos Tsekos am Vorabend der Eröffnungsfeier einen Motorradunfall fingiert haben, um sich hinsichtlich der angeordneten Urinprobe ein Alibi zu verschaffen.

Vier Jahre Sperre für Trainer

Die Iaaf sperrte die beiden daraufhin für zwei Jahre provisorisch, doch der griechische Leichtathletik-Verband Segas sprach sie im März überraschend frei, verurteilte ihren Coach jedoch zu einer vierjährigen Sperre. Begründung der Entscheidung: Kenteris und Thanou hätten den Test nicht umgangen, sondern seien davon lediglich nicht unterrichtet gewesen. Gegen den Freispruch kämpft die Iaaf nun an.

© SID

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