Leichtathletik Doping
Gatlin-Masseur weist jegliche Schuld von sich

Nach dem positiven Doping-Ergebnis bei 100-m-Sprinter Justin Gatlin geht die Suche nach dem Schuldigen weiter. Nachdem bereits Gatlin seine Unschuld beteuert hatte, weist nun auch sein Masseur jegliche Schuld von sich.

Die Suche nach dem Schuldigen im "Fall Justin Gatlin" geht weiter. Der Masseur des positiv getesteten 100-m-Olympiasiegers hat Vorwürfen des Trainers Trevor Graham widersprochen, dass er den US-Amerikaner mit einer testosteronhaltigen Salbe eingerieben habe. "Trevor Graham spricht nicht im Namen von Justin Gatlin. Die Geschichte über mich ist nicht wahr", erklärte Chris Whetstine in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

Gatlin, der am 12. Mai in Doha/Katar in 9,77 Sekunden den Weltrekord des Jamaikaners Asafa Powell eingestellt hatte, war die positive Probe nach den Kansas-Relays-Staffelrennen im kalifornischen Walnut entnommen worden. Damals hatte der 24-Jährige das Quartett Sprint Capitol USA in 38,16 Sekunden zum Sieg geführt.

Trainer Graham hatte zuletzt erklärt, dass ein ehemals entlassener und dann wieder von ihm eingestellter Mitarbeiter Gatlin die Beine mit einer testosteronhaltigen Salbe "positiv massiert" habe. Weltmeister Gatlin steht als potenzieller Wiederholungstäter vor einer lebenslangen Sperre.

© SID

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