Leichtathletik Doping
Griechische Sprintstars bleiben vorerst gesperrt

Bis zu einer endgültigen Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS über die Dopingsperre der beiden griechischen Sprintstars Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou bleiben die Sportler weiter gesperrt.

Die beiden griechischen Sprintstars Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou bleiben bis zu einer endgültigen Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS gesperrt. Der Leichtathletik-Weltverbandes Iaaf hatte die Sportler mit einer provisorischen Zweijahres-Dopingsperren belegt. Zugleich lud der CAS zu einer zweiten mehrtägigen Anhörung ab dem 26. Juni ein. Die erste hatte im vergangenen Oktober stattgefunden.

Kenteris und Thanou waren vom Leichtathletik-Weltverband Iaaf mit Wirkung vom 1. April 2005 für zwei Jahre provisorisch gesperrt worden, nachdem die beiden am Vorabend der Olympischen Spiele 2004 zum dritten Mal in dem Jahr nicht für eine Dopingprobe aufzufinden waren.

Zwar hatte der Griechische Leichtathletik-Verband Segas das Duo im März 2005 mit der Begründung freigesprochen, Kenteris und Thanou hätten den Test nicht umgangen, sondern seien davon lediglich nicht unterrichtet gewesen, doch die Iaaf akzeptierte dies nicht. Deshalb sprach der Weltverband selbst die provisorische Zweijahressperre aus und zog gegen Segas vor das CAS. Die beiden Athleten wollten nun eine Aufhebung der Sperre bis zu einer endgültigen Entscheidung erwirken.

Motorradunfall war angeblich fingiert

Kenteris, 200-m-Olympiasieger von Sydney, und Thanou, 100-m-Zweite der Sommerspiele 2000, sollen mit Hilfe ihres mittlerweile vom Segas für vier Jahre gesperrten Trainers Christos Tsekos vor Olympia 2004 angeblich einen Motorradunfall fingiert haben, um sich hinsichtlich der angeordneten Urinprobe ein Alibi zu verschaffen.

Ursprünglich war die zweite Anhörung in dem Fall schon für den 22./23. Februar geplant, doch sie musste verschoben werden, weil der kanadische Ausschussvorsitzende Yves Fortier zurückgetreten war. Er war von Seiten der Anwälte eines Interessenkonfliktes beschuldigt worden. Neuer Ausschussvorsitzender ist der Australier Alan Sullivan.

© SID

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