Leichtathletik Doping
IOC erkennt Ramzi Olympia-Gold ab

Rashid Ramzi muss seine Olympia-Goldmedaille im 1500m-Lauf in Peking zurückgeben. Der 29-Jährige war bei Nachkontrollen positiv auf das Blutdopingmittel Cera getestet worden.

Der für Bahrain startende Dopingsünder Rashid Ramzi muss seine Goldmedaille für den Erfolg im 1 500-m-Lauf der Olympischen Spiele 2008 in Peking zurückgeben. Das meldete die englische Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch unter Berufung auf Kreise des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Zudem sollen vier weitere Athleten wegen Dopings bestraft worden sein.

Ramzi war Ende April bei Nachkontrollen der Dopingproben von Peking positiv auf das Blutdopingmittel Cera getestet worden. Die B-Probe des gebürtigen Marokkaners, dessen Erfolg in China als erster Olympiasieg für Bahrain gefeiert worden war, hatte im Juli den Befund bestätigt.

Kiprop steigt zum Olympiasieger auf

Durch die nachträgliche Disqualifikation des Weltmeisters von 2005 über 800 und 1500m steigt der in Peking zweitplatzierte Kenianer Asbel Kipruto Kiprop zum Olympiasieger auf. Der Neuseeländer Nicholas Willis erhält Silber statt Bronze, während der ursprünglich auf Rang vier ins Ziel gekommene Franzose Mehdi Baala sich über Bronze freuen darf.

Bereits am Dienstag hatte das IOC dem italienischen Radprofi Davide Rebellin wegen Cera-Dopings die Silbermedaille aus dem olympischen Straßenrennen von 2008 aberkannt.

© SID

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