Leichtathletik Doping
Läufer Usow Dopingfall Nummer elf in Russland

In Roman Usow ist bereits der elfte russische Leichtathlet positiv getestet worden. Damit tritt der 3000m-Hindernisläufer in Peking nicht an, die B-Probe steht noch aus.

Die Dopingenthüllungen in der russischen Leichtathletik gehen weiter, binnen neun Tagen ist der elfte Athlet insgesamt und der siebte vorgesehen Olympiastarter positiv getestet worden. Dieses Mal erwischte es Roman Usow, der bei den Sommerspielen in Peking über 3000m Hindernis antreten sollte. Er wurde aus dem Olympiateam gestrichen, die B-Probe steht allerdings noch aus. Der 30-Jährige hat eine Bestzeit von 8:23,90 Minuten (2004) und war vor vier Jahren in Athen im Vorlauf gescheitert.

Usow wurde nach russischen Medienberichten bei den russischen Meisterschaften in Kasan mit der Stimulans Carphedon erwischt. Das Mittel war auch schon dem deutschen Radprofi Danilo Hondo und bei den Winterspielen in Turin Biathletin Olga Pylewa zum Verhängnis geworden war. Sie verlor damals eine Silbermedaille.

Carphedon wird sehr selten als Dopingsubstanz nachgewiesen, weil es in keinem am Markt verfügbaren Medikament enthalten und nur auf einschlägigen Internetseiten als bloße Substanz bestellbar ist. Es wurde in Russland entwickelt.

© SID

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